Redaktionsbesuch bei klimafakten.de: Leser-Werkstatt mit Wünschen

Es war eine sehr bunte Gruppe, die wir vergangene Woche zu Gast hatten: junge Gymnasiasten und ein pensionierter Beamter, eine Journalistin und eine Wissenschaftlerin, Leute aus Sachsen, aus dem Saarland, aus der Schweiz. Eine Auswahl unserer Leserinnen und Leser waren für einen halben Tag zu Besuch in unserer Redaktion in Berlin - es hat uns Spaß gemacht, und wir haben eine Menge gelernt.

Die Idee war im vergangenen Herbst entstanden: In der Redaktion denken wir ja tagtäglich darüber nach, wie die klimapolitischen Debatten laufen, was sich in den vergangenen anderthalb Jahren verändert hat, wie wir die Diskussionen am besten befördern können. Aber was, fragten wir uns, sagt eigentlich unser Publikum dazu? Nachdem wir vor gut zwei Jahren eine großangelegte Umfrage gestartet hatten, wollten wir diesmal unsere Leserinnen und Leser (bzw. eine Auswahl) persönlich kennenlernen.

Auf unsere öffentliche Einladung im November hatten sich Dutzende Leute beworben - zu viele für eine Werkstatt-Debatte, wie wir sie uns vorstellten. Und - nebenbei - auch viel zu viele selbst für unseren großen Konferenzraum. Schweren Herzens trafen wir eine Auswahl, und so saßen wir am vergangenen Donnerstag schließlich mit 13 Personen zusammen. Wir haben sehr angeregt diskutiert, unter anderem mit Lukas Köhler, dem klimapolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, den wir für eine Stunde zu Gast hatten.

Klimapolitik und -Debatte hautnah - für eine Stunde war der FDP-Bundestagsabgeordnete Lukas Köhler zui Gast und diskutierte mit den Leserinnen und Lesern von klimafakten.de; Fotos: Julian Wettengel

Die Ergebnisse unserer Gespräche sind zu viele, um sie vollständig wiederzugeben. Hier nur eine Auswahl von Antworten auf zwei der Fragen, die wir unseren Gästen gestellt haben:

 

1. Welcher Beitrag auf klimafakten.de hat Sie besonders bewegt
oder war besonders hilfreich für Sie?

 

2. Was wünschen Sie sich künftig von klimafakten.de?

  • die Newsletter lieber häufiger versenden und dafür kürzer halten statt der jetzigen Mega-Newsletter mit vielen Meldungen (zuletzt 16!)
  • Informationen in Kürze als "Apéro"-Häppchen in zwei bis fünf Minuten (also zwischen den ganz kurzen Tweets und den teils sehr langen Berichten auf der Website)
  • eine Überarbeitung des Layouts der Website - in der Fülle der Informationen findet man sich inzwischen schwierig zurecht
  • auch für Deutschland ein interaktives Datenprojekt wie jenes des SRF, in dem der Klimawandel auf einzelne Gemeinden heruntergebrochen wird
  • mehr Texte über positive Beispiele, damit man sich konkret und praktisch etwas abgucken kann
  • einen Account auf Instagram, um auch dort und für besonders junge Zielgruppen die klimafakten.de-Inhalte zu verbreiten

 

Wenn Sie mögen, dann schreiben Sie uns doch gern auch noch IHRE Antwort auf die beiden Fragen (und helfen Sie uns damit bei unserer künftigen Arbeit):
redaktion@klimafakten.de - Betreff: Redaktionsbesuch

red

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