16.05.2017
Im neuen Förderprogramm des Wiener Energie- und Klimafonds werden fünf Millionen Euro ausgeschrieben - explizit auch für Sozialforschung zu einer klimaverträglichen Entwicklung des Landes. Fast zeitgleich veröffentlichen österreichische Klimaforscher erstmals einen Science-Plan, der Wissenslücken ihrer Disziplin benennt mehr
08.05.2017
Jahrelang wurde in der Öffentlichkeit über eine vermeintliche Verlangsamung des Klimawandels spekuliert. Bei genauer Betrachtung, so eine Meta-Analyse in der aktuellen Ausgabe von Nature, löst sich das Thema in Luft auf - die sogenannte "Erwärmungspause" lässt sich unter anderem durch interne Klimaschwankungen gut erklären. Doch die Wissenschaft sei für hektische öffentliche Debatten zu langsam gewesen mehr
04.05.2017
Die Folgen der Erderwärmung können psychische Krankheiten wie Depressionen auslösen. In einem neuen Report rät die American Psychological Association (APA) zur Vorsorge: Je besser die Betroffenen informiert sind, desto geringer sind die wahrscheinlichen Erkrankungsrisiken mehr
24.04.2017
Nur langsam reagieren Gesellschaften auf die Herausforderungen durch den Klimawandel. Woran das liegt, könnten vielleicht Sozialwissenschaftler beantworten. Doch in der staatlichen Forschungsförderung zum Klimawandel spielen sie neben den Naturwissenschaften weiterhin nur eine Nebenrolle mehr
12.04.2017
Trotz breiter Proteste hat die Regierung in Ungarn ein neues Hochschulgesetz beschlossen, das unter anderem die renommierte Central European University (CEU) in Budapest bedroht. Betroffen ist auch das dortige Institut für Klima- und Energieforschung - wir sprachen mit dessen Leiterin, Professorin Diana Ürge-Vorsatz, die außerdem Europa im IPCC vertritt mehr
06.04.2017
Viele Menschen sind für Klimaschutz - aber halten es dennoch eher für unangemessen, wenn Andersdenkenden offen und direkt widersprochen wird. Das ist das Ergebnis einer Studie britischer Psychologen, die im Fachjournal Global Environmental Change erschienen ist mehr
28.02.2017
Um beiden Seiten einer vermeintlichen Debatte abzubilden, haben viele Zeitungen über lange Zeit Leugner eines menschengemachten Klimawandels zitiert. Das ist vorbei, schreibt ein deutsch-schweizerisches Forscherteam in Global Environmental Change. Die "Norm der Balance" sei einer "interpretativen" Haltung gewichen. Doch einige konservative Blätter bieten Leugnern weiterhin Raum mehr
31.01.2017
Wie sollten Wissenschaftler auf Versuche reagieren, die Öffentlichkeit mit Falschinformationen zur Klimaforschung zu verwirren? Ein Team von Psychologen aus den USA und Großbritannien beschreibt im Fachjournal Global Challenges, wie vorsorgliche Aufklärung über Desinformations-Kampagnen funktionieren kann mehr
23.01.2017
Wie sind Schwankungen bei der öffentlichen Wahrnehmung des Klimawandels zu erklären? Zwei Soziologen aus Kanada und den USA haben diese Frage in einer Studie in Environmental Politics untersucht. Extremwetterereignisse oder große Klimareports haben demnach einen geringeren Einfluss als gedacht mehr
12.01.2017
In einer großangelegten Umfrage hat der Berliner Soziologe Thorsten Heimann das Verständnis von Klimawandel, -anpassung und -schutz in Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und Polen untersucht. Er rät: Erfolgversprechende Klimapolitik sollte lokale Besonderheiten im Blick behalten mehr
20.12.2016
Warum greifen Männer seltener als Frauen zu umwelt- und klimaschonenden Produkten? Weil sie dadurch offenbar ihre Männlichkeit bedroht sehen, schreiben US-amerikanische und chinesische Forscher im Journal of Consumer Research. Zugleich zeigen sie, dass eine "maskuline" Vermarktung das Interesse männlicher Kunden an "grünen" Produkten deutlich steigern kann mehr
12.12.2016
Britische Forscher berichten in der Fachzeitschrift Climatic Change von einer Umfrage unter Hochwasser-Betroffenen: Wer selbst von Überschwemmungen betroffen war, sieht die Erderwärmung als größere Bedrohung - und ist auch zu mehr Klimaschutz bereit mehr
30.11.2016
Die Vorstellungen und Einstellungen von Journalisten haben einen deutlichen Einfluss auf ihre Berichterstattung. Ein deutsch-schweizer Forschungsteam hat nun erforscht, was Journalisten über den Klimawandel denken. Die Ergebnisse ihrer internationalen Umfrage geben einige überraschende Einblicke mehr
18.11.2016
Wenn Fakten der eigenen Weltanschauung widersprechen, werden sie häufig abgelehnt - in Zeiten von Trump, Brexit und Migrationsdebatten ein Befund mit politischer Durchschlagkraft. In einem Überblicksaufsatz haben die Psychologen Stephan Lewandowsky und Klaus Oberauer den Forschungsstand zum Thema zusammengefasst mehr
27.10.2016
Ein Aufsatz im Wissenschaftsjournal Synthese analysiert die Argumentationen von Kritikern der Klimaforschung. Ergebnis: Sie seien seien nicht nur inkohärent und widersprüchlich - etliche schlössen sich sogar gegenseitig aus mehr

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