Eine historische Woche in Europa, wie diese ERA5-Daten zeigen: 45 Prozent der untersuchten Städte hatten mit größerem Hitzestress zu kämpfen als je zuvor; Foto: WorldWeatherAttribution.org
"Manometer!"-Durchblick
Eine gewaltige Hitzewelle rollt über Europa, sie lässt kaum jemanden kalt. In der Berichterstattung wurde sie im Juni zu einem bestimmenden Thema. Mehrere Medien starteten sogar einen Liveticker, um der Nachrichtenflut gerecht zu werden, darunter die FAZ, n-tv und die Kleine Zeitung.
Zu berichten gab es genug. Spanien beklagte allein in den vergangenen Tagen mehr als 200 Hitzetote, Frankreich 40 Tote durch Badeunfälle, Bauernhöfe verloren dort wegen der hohen Temperatur zudem Hunderttausende Nutztiere. In Großbritannien ließen Schulen den Unterricht ausfallen oder verkürzen, in Frankreich wurden Prüfungen verschoben, berichtete die Tagesschau.
Passend zur laufenden Fußballweltmeisterschaft in den USA setzte in Europa eine Rekordberichterstattung ein. In England wurde der heißeste Juni-Tag gemessen, in Frankreich der insgesamt heißeste Tag seit Aufzeichnungsbeginn. 45 Prozent von 854 untersuchten europäischen Städten haben historische Hitzestress-Rekorde gebrochen. Gemessen wurde für die Erhebung die Kühlgrenztemperatur (engl. wet bulb temperature), die von der Lufttemperatur und der Luftfeuchtigkeit bestimmt wird – und besonders gefährlich ist.
Die österreichische Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie GeoSphere Austria gab für Samstag, Sonntag und Montag die höchste Warnstufe aus. Ausschlaggebend dafür war, dass die Temperatur auch in den Nächten kaum noch abkühlt. Laut der Vorhersageabteilung könnte sich der Osten des Landes sogar auf über 40 Grad aufheizen. Schon am Wochenende könnte auch dort der Allzeitrekord aus dem Jahr 2013 Geschichte sein, damals wurden 40,5 Grad in Bad Deutsch-Altenburg gemessen.
In der Badischen Zeitung machte sich währenddessen der deutsche Meteorologe Jörg Kachelmann seinem Unmut Luft. Ihn störe, „dass wir alle unter der Hitze stöhnen, aber der Zusammenhang mit dem Klimawandel kaum noch Thema ist. Und am Ende des Jahres zählen wir die Hitzetoten." Fast jeder dieser Tode wäre aus seiner Sicht vermeidbar.
Dabei wurden in der Hitzedebatte durchaus die Zusammenhänge zur Erderwärmung immer wieder benannt: „Ist das nur ein Hitzetag oder doch schon Klimawandel?”, fragte etwa der SPIEGEL und glich lokale Temperaturen mit Klimadaten ab. „Klimawandel macht Hitzewelle in Wien um 1,5 Grad heißer”, titelte die österreichische Presse. Die Schnellstudie von World Weather Attribution belegte: die Temperaturen dieses Hitzedoms über Europa sind durch den Klimawandel gefährlicher und überhaupt erst möglich geworden. Die Tropennächte, die Ende Juni viele Menschen wach hielten, sind heute etwa 100-mal wahrscheinlicher als noch vor 23 Jahren während der Hitzewelle von 2003.
Die Tropennächte, die Ende Juni viele Menschen wach hielten, sind heute etwa 100-mal wahrscheinlicher als noch vor 23 Jahren während der Hitzewelle von 2003.
Attributionsforscherin Friederike Otto vom Imperial College London kommentierte: „Wissenschaftlerinnen wie ich klingen langsam wie eine kaputte Schallplatte. Jahr für Jahr geben wir ähnliche Statements ab als Reaktion auf diese Hitzerekorde, die immer weiter steigen. Ja, das ist der Klimawandel, ja, wir sind dafür verantwortlich, nein, es liegt nicht an El Niño, ja, wir haben die Lösungen, nein, wir setzen sie nicht schnell genug um."
Tatsächlich wurde der Konnex zum Klimaschutz und zur Klimapolitik in der Debatte nicht gezogen. So blieb etwa in Österreich die Forderungen nach einem Beschluss eines Klimaschutzgesetzes aus, obwohl dieses seit dem Jahr 2020 überfällig ist. Vielmehr wurde über Anpassungsmaßnahmen diskutiert.
Die Gewerkschaft GPA forderte etwa einen besseren Arbeitnehmerschutz, vor allem in geschlossenen Räumen und Büroräumlichkeiten brauche es angesichts der Hitze bessere Bestimmungen im entsprechenden Gesetz. Lehrer- und Elternvertreter:innen forderten wiederum mehr Schutzmaßnahmen für die Schulen – darunter eine Modernisierung von Schulgebäuden im Hinblick auf Energieeffizienz und Hitzeschutz. Die Grünen brachten einen „Hitze-Index" ins Spiel, und einen Geldtopf für Sofortmaßnahmen, während in Wien die liberalen Neos eine Vorverlegung der Sommerferien anregten. Das Netzwerk Armutskonferenz machte schließlich darauf aufmerksam, dass Armut das Hitzetod-Risiko verdoppele und forderte: „Wir brauchen einen Plan, um Schulen, Krankenhäuser und Pflegeheime im heißen Sommer zu kühlen."
Doch die Hitze als Themenauflage für Klimaschutz-Forderungen? Fehlanzeige! In Deutschland entbrannte trotz Hitzewarnungen gar eine völlig asynchrone Debatte. „Der einflussreiche CDU-Wirtschaftsflügel drängt auf eine neue Klimaschutzpolitik der Partei”, berichtet das Handelsblatt über aufkommende Spannungen in der deutschen Kanzlerpartei. „Gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern in der CDU will der Flügel die deutsche Industrie entlasten und von strengen Klimavorgaben befreien.”
Die Argumente, die den Vorstoß unterfüttern, sind dabei nicht neu: Unternehmen würden Deutschland verlassen, um billiger in Ländern mit niedrigeren Umweltstandards zu produzieren. „Das schadet dem Klima, kostet Wertschöpfung und vernichtet Arbeitsplätze“, sagte die Vorsitzende der Mittelstandsunion MIT, Gitta Connemann, dem Handelsblatt und forderte: „Wir brauchen einen Kurs, der Klimaschutz und industrielle Stärke zusammenführt.“
Es sei ein „merkwürdiges Paradoxon“, merkte die deutsche Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge in der Süddeutschen Zeitung an: Die Folgen des Klimawandels würden unter anderem in Form von Hitzewellen immer sichtbarer, zugleich nehme die öffentliche Aufmerksamkeit dafür ab. „Die Gegner des Klimaschutzes erzählen die erfolgreichere Geschichte “, begründete Dröge ihre Aussage. Es sei ihnen gelungen, Klimaschutz emotional als Bedrohung von Wohlstand, Freiheit und Sicherheit aufzuladen.
ZDF-Meteorologe Özden Terli, der in seinen Moderationen seit Jahren den Zusammenhang zwischen Klimakrise und Hitzewellen erklärt, bezeichnet den Begriff ‚Klima‘ mittlerweile als „verbrannt“. Zwar gehe es um die Grundlage unserer Existenz, aber sobald „man vom Klima spricht, drehen sich die Leute weg.” Dennoch richtete er einen Appell an die Medien. Diese müssten „durchgehend über das Klima berichten”, auch abseits der aktuellen Hitzewelle, die das Zeug dazu habe, historisch zu werden. Das sei schließlich ihr Job.
"Manometer!"-Überblick
Wiedergefunden
Leitfaden – Über Extremwetter und den Klimawandel berichten
Angesichts der Hitzewelle ein guter Zeitpunkt, den Leitfaden von Klimafakten und World Weather Attribution von 2022 wieder hervorzuholen. Der 36-seitige Leitfaden erklärt Journalist:innen in kompakter Weise die Grundlagen und Methoden der Attributionsforschung. Er stellt einige Studien zu konkreten Extremereignissen vor; vor allem aber gibt er Ratschläge dazu, wie man über verschiedene Wetterextreme berichten kann, wenn noch keine spezifischen Studien zu ihnen vorliegen. Hitzewellen und Überschwemmungen, tropische Wirbelstürme und starke Schneefälle, Dürren und Brände werden in jeweils eigenen Abschnitten gründlich behandelt. Am Ende der Broschüre sind die wichtigsten Punkten auf einer Doppelseite zusammengefasst.
Zum Download: https://www.klimafakten.de/kommunikation/was-haben-extremwetter-mit-dem-klimawandel-zu-tun-leitfaden-unterstuetzt-praezise
Tipps und Ratgeber
Handbuch – Demokratie trifft Klimaschutz
Dass Klimaschutz weit mehr ist als eine technische oder ökologische Frage, liegt in der Gründungsidee von Klimafakten fest verankert. Das neu erschienene Handbuch vom Kulturbüro Sachsen e.V. trägt der vielfach gemachten Erfahrung Rechnung, dass Klimaschutz zunehmend eine soziale, politische und demokratische Herausforderung ist. Die extreme Rechte hat das Thema für sich entdeckt und nutzt es für antidemokratische Erzählungen – gerade in Ostdeutschland. Sie instrumentalisiert Verunsicherung gezielt, um demokratische Verfahren in Frage zu stellen, Ausgrenzung zu legitimieren und autoritäre Lösungen attraktiv erscheinen zu lassen. Anstatt gemeinsam Lösungen umzusetzen, verhärten sich Debatten. Wie über die Klimakrise gesprochen wird, wer Deutungsmacht gewinnt und welche Bilder und Begriffe sich durchsetzen, beeinflusst, wie handlungsfähig unsere Demokratie bleibt.
Die 74-seitige Veröffentlichung richtet sich an Engagierte der demokratischen Zivilgesellschaft, an Bildungsarbeitende, Initiativen, Vereine und Aktive, die Diskussionen moderieren, Prozesse begleiten und vor Ort Verantwortung übernehmen. Sie wurde von der Mercator Stiftung gefördert. Hilfreiche und gut lesbare Texte von Experten und Expertinnen werden mit einer guten Übersicht von Best-Practice-Beispielen abgerundet und mit Forschungsergebnissen flankiert. Die Autoren und Autorinnen betonen: „Wer Demokratie stärken, Menschenrechte schützen und Rechtsextremismus entgegentreten will, kommt am Thema Klimaschutz nicht vorbei. Wirksamer Klimaschutz gelingt vor allem dann, wenn er demokratisch, inklusiv und gerecht gestaltet wird.“
Zum Download: https://kulturbuero-sachsen.de/neuerscheinung-handbuch-demokratie-trifft-klimaschutz/
Good-Practice Klimakommunikation
Action for Climate Empowerment
Wie gelingt es, wirklich die gesamte Gesellschaft durch Bildung, Bewusstseinsbildung und aktive Beteiligung in den Klimaschutz einzubeziehen? Darauf will die UN-Initiative Action for Climate Empowerment (ACE) Antworten finden und bezieht sich dabei auf Artikel 6 der UN-Klimarahmenkonvention und Artikel 12 des Pariser Abkommens.
Das Umweltbundesamt hat nun unter anderem in Zusammenarbeit mit Klimafakten ein ACE-Umsetzungskonzept für Deutschland vorgelegt. Es zeigt in einem Fahrplan für die kommenden fünf Jahre von 2026–2030 auf, wie Bürger und Bürgerinnen, Institutionen und Organisationen befähigt werden können, Klimaschutz wirksam voranzutreiben. Die Jahresschwerpunkte sind: Schaffung erster Grundlagen (2026), Aufbau von Netzwerken (2027), Institutionalisierung (2028), Skalierung (2029), Weiterentwicklung (2030). Grundlage sind fünf Zielebenen, die übergreifende Strukturen, Monitoring, Politikkohärenz, Koordination sowie praxisnahe Unterstützung umfassen.
Den Mehrwert der ACE-Perspektive für Deutschland sehen die Autor:innen darin, die Vielzahl der Aktivitäten ganzheitlich zu koordinieren. Ein übergreifender Überblick über die Bemühungen erhöhe die Wirksamkeit, setze politische Prioritäten klarer und lasse schneller weniger nützliche Maßnahmen erkennen. Dabei sei entscheidend, dass nicht nur Wissen vermittelt, sondern vor allem konkretes Handeln angestoßen und leichter gemacht wird – denn Handeln verändert Einstellungen und Wissen langanhaltender als reine Information. Das Papier versteht sich nicht als allumfassender Masterplan, sondern als Fahrplan, um nationale Aktivitäten, Prozesse und Strukturen für ACE anzustoßen, aufzubauen und zu verstetigen.
Zum Download: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umsetzungskonzept-fur-action-for-climate
Vernetzung für Klimaaktive
Wandel als Chance – Mut für das Abenteuer Zukunft
Das 5. Netzwerkforum für Bildung Nachhaltige Entwicklung in Baden-Württemberg findet dieses Jahr als Festival in Stuttgart statt. Es verknüpft Akteure und Akteurinnen aus Kunst, Wissenschaft, Bildung, Politik und Zivilgesellschaft mit einem kreativen Programm.
BNE-Festival in Stuttgart am 20.07.2026: Programm und Anmeldung unter https://www.nachhaltigkeitsstrategie.de/bildung/anmeldung-zum-bne-bw-2030-festival-am-20072026
Buchtipp
Wie der Gasausstieg Deutschland zum Technologie-Weltmarktführer machen könnte
Immer wieder hat Ökonomin Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), in den vergangenen Jahren kritische Impulse in den Klimadiskurs gegeben. Dafür wurde sie stark angefeindet, u.a. aus Lobbygruppen der fossilen Energie. Jetzt hat sie ihr neues Buch veröffentlicht. Der Titel „Kurzschluss: Wie wir unsere Energiezukunft verspielen“ dürfte bei bestimmten Akteuren erneut zu hitzigen Reaktionen führen. Der Verlag schreibt: „Die brutale Realität: Das 1,5-Grad-Ziel ist Geschichte, Ressourcenkriege verwüsten bereits ganze Kontinente. Kemfert konfrontiert uns mit den heute neu gestellten klimapolitischen Fragen und deckt auf, wo Mythen gefährliche Realitäten verschleiern. Sie zeigt, welche Technologien noch funktionieren könnten und wie der Gasausstieg Deutschland zum Technologie-Weltmarktführer macht – wenn uns die Zeit bleibt. Ein Buch für alle, die sich der Illusion verweigern, dass es noch einfache Antworten gibt. Klima und Wirtschaft lassen sich nicht gegeneinander ausspielen.“
Claudia Kemfert (2026): Kurzschluss – Wie wir unsere Energiezukunft verspielen. 264 Seiten, erschienen im Campus Verlag.
Kunst und Kultur
Tagungen zu Klimaschutz und Klimaanpassung in Kultureinrichtungen
Unter dem Titel „Netzwerk Zero“ setzt die Kulturstiftung des Bundes auch 2026 ihre bundesweite Reihe von Tagungen mit regionalen Partnern fort, um Wissen im Bereich Nachhaltigkeit mit Akteuren in verschiedenen Bundesländern zu teilen. Die Veranstaltungen greifen dabei auf Erkenntnisse aus den in „Zero“ geförderten Projekten sowie aus dem Pilotprojekt „Klimaanpassung in Kultureinrichtungen“ zurück. Zu den zwei Tagungen für Nachhaltigkeit in Kunst, Kultur und Verwaltung läuft jetzt die Anmeldung.
Programm und Anmeldung: 24. September in Rostock in Kooperation mit Kultur Land MV: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/detail/netzwerk_zero_in_rostock
16./17. November in Dresden in Kooperation mit der Landeshauptstadt Dresden und dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden: https://7nu8rakycsj.typeform.com/to/S4s5420Z
Neuigkeiten aus der Forschung
Fixing Climate Communication: Zurück zu den Grundlagen Liebe, Gesundheit, Geld
Der Bericht „Fixing Climate Communications“ im Auftrag der Rockefeller Foundation basiert auf einer Befragung von über 83.000 Menschen in den USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Italien und Frankreich. Die Studie von Potential Energy zeigt: Klimawandel ist weiterhin ein wichtiges Thema, doch viele gängige Klimanarrative erreichen die Menschen nicht mehr. Begriffe wie „Netto-Null“, „grüne Jobs“, Verbote, Vorgaben oder eine „massive Energiewende“ wirken abstrakt, teuer oder unrealistisch und verringern die Unterstützung für Klimaschutz.
Stattdessen empfiehlt die Studie drei Perspektivwechsel: Erstens sollten die menschlichen Folgen von Umweltverschmutzung und Erderhitzung in den Mittelpunkt rücken – insbesondere Auswirkungen auf Menschen und Orte, die uns wichtig sind („Love“), auf die Gesundheit („Health“) und auf die persönlichen Kosten des Klimawandels („Money“). Zweitens sollte die Ursache konkret benannt werden: Umweltverschmutzung als reales, physisches Problem mit einer praktischen Lösung. Drittens sollte die Lösung positiv erzählt werden: als Ausbau sauberer, zuverlässiger und lokaler Energiequellen, die Sicherheit, Bezahlbarkeit und Unabhängigkeit ermöglichen. Die Studie plädiert dafür, Klimakommunikation wieder auf persönliche Folgen, die konkrete Ursache und eine attraktive Lösung zu konzentrieren.
Zum Portal der Studie: https://potentialenergycoalition.org/fixingclimatecomms/
Dieser Text ist Teil unseres Projekts #DebattenKLIMA. Es will – möglichst praxisnah – der Frage nachgehen, wie gesellschaftliche und politische Debatten über Klimaschutz und Klimaanpassung so geführt werden können, dass sie möglichst viel dazu beitragen, die Emissionen auf Null herunterzubringen. Eine der besonders spannenden Fragen hierbei ist, wie dies auch dann gelingen kann, wenn sich wichtige gesellschaftliche Akteure (seien es politische Parteien, seien es reichweitenstarke Medien, seien es einzelne Interessengruppen) einem solchen Diskurs entziehen oder verweigern oder ihn gar aktiv torpedieren – aus welchen Motiven auch immer.
Im Rahmen des Projekts erscheint unter anderem die monatliche Rubrik Manometer! – hier beobachten und analysieren wir die klimapolitischen Debatten im deutschsprachigen Raum und gehen der Frage nach, wie man Druck aus der klimapolitischen Debatte nehmen kann, um Lösungen zu erleichtern. Eine weitere Rubrik ist die „Studie des Monats“, in der wir monatlich besonders wegweisende Ergebnisse der Sozialforschung zur Klimakommunikation vor – und beschreiben, was sich daraus ganz praktisch ableiten lässt für die tagtägliche Kommunikationsarbeit rund ums Klima. Hierbei arbeiten wir zusammen mit einem Forschungsteam um Michael Brüggemann, Professor für Kommunikationswissenschaft, Klima- und Wissenschaftskommunikation an der Universität Hamburg und langjähriger wissenschaftlicher Berater von Klimafakten.
Gefördert wird das Projekt #DebattenKLIMA von der Marga und Kurt-Möllgaard-Stiftung sowie der Naturstromstiftung.
Wenn Sie nichts verpassen wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter. Und wenn Sie unsere Artikel anregend und unsere Arbeit generell hilfreich finden und uns ermöglichen wollen, mehr davon zu liefern – hier geht es zu unserem Spendenformular.