Was haben Extremwetter mit dem Klimawandel zu tun? Neuer Leitfaden unterstützt präzise Berichterstattung

Wahrscheinlichkeit und Intensität von Wetterextremen nehmen weltweit zu, die Wissenschaft kann den Einfluss der Erderhitzung immer deutlicher benennen. Doch die Berichterstattung zum Thema ist schwierig, bisweilen geben Medien den Stand der Forschung nicht korrekt wieder. Eine Handreichung von klimafakten.de und der Initiative "World Weather Attribution" erklärt die wissenschaftlichen Erkenntnisse und gibt praktische Tipps für Journalistinnen und Journalisten

Menschen Taifun-zerstörte Inseln zeigen – und dann kommt Rettung: Klappt so die Kommunikation?

Als Naturwissenschaftlerin dachte Inez Ponce de Leon, man bräuchte Menschen nur korrekte Informationen zu liefern, damit sie die richtigen Entscheidungen treffen. Doch das stimmt nicht, wie ihre Forschungen zum Umgang mit dem Taifun Haiyan auf den Philippinen zeigen. Der Blick von Menschen und Gesellschaften - nicht nur auf den Klimawandel - wird entscheidend durch die jeweilige Kultur geprägt, schreibt sie in einem Gastbeitrag

Sie fahndet nach dem Klimawandel in Wetterextremen. Er spricht darüber im ARD-Abendprogramm

Die Öffentlichkeit zu informieren, die Politik zu beraten, das gehört zu den Kernaufgaben der Klimaforschung. Allerdings gibt es hierbei sehr unterschiedliche Wege. In vier Doppelporträts aus Bild und Text stellt klimafakten.de jeweils zwei Wissenschaftler:innen vor – und ihren jeweiligen Ansatz, öffentlich zu kommunizieren. Teil 3 unserer Serie: Friederike Otto, die wohl prominenteste Attributionsforscherin weltweit, und Karsten Schwanke, einer der bekanntesten TV-Wettermoderatoren

Angst und Schuld, Stolz und Hoffnung – zwei neue Handbuch-Kapitel zu Emotionen und Katastrophen

Die aktuellen Bilder von Sturzfluten führen vor Augen, dass der Klimawandel auch in Deutschland katastrophale Folgen haben kann. Doch in der Kommunikation auf Angst und Schrecken zu setzen, um Menschen "wachzurütteln", wäre ein Irrweg. Und auch für positive Emotionen wie Hoffnung gilt: Vorsicht vor allzu plakativen Formen, die Klimakrise zu thematisieren. Mehr zu diesen Themen in zwei neuen Kapitel unseres Handbuches der Klimakommunikation

Neuer Faktencheck: Was sagt die Forschung über den Zusammenhang von Klimawandel und Extremwettern?

Immer mal wieder wird behauptet, es gebe noch keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass Unwetter im Zuge der Erderhitzung häufiger oder schlimmer werden. Doch dies ist falsch, wie unser neuester Text in der Rubrik "Fakten statt Behauptungen" zeigt - und mit Dutzenden Beispielen aus der aktuellen Forschungsliteratur belegt

Behauptung: "Der Zusammenhang von Extremwettern und Klimawandel ist nicht eindeutig belegt"

"Die Zunahme von Hitzewellen ist zweifelsfrei eine Folge der globalen Erwärmung"

Was weiß die Forschung über Extremwetter in Deutschland? Ein kompaktes Faktenblatt zum Stand der Wissenschaft hat der Deutsche Wetterdienst auf dem Extremwetterkongress in Hamburg vorgestellt

Wieder ein viel zu trockener Frühling: Neue Infografik stellt Basiswissen zu Dürren in Deutschland zusammen

März, April und Mai brachten nur rund die Hälfte der eigentlich üblichen Niederschläge, mancherorts kam nicht einmal ein Drittel zusammen. Nach den Dürre-Jahren 2018 und 2019 beginnt auch 2020 viel zu trocken. klimafakten.de hat gemeinsam mit der Helmholtz-Klimainitiative grundlegende Informationen zu Dürren zusammengestellt - und wie sich die negativen Folgen mildern lassen

Fakten rund ums Klima | Extremwetter: Dürre

Trockenperioden sind in den vergangenen Jahren hierzulande häufiger und extremer geworden - und Klimamodelle kommen zu dem Ergebnis, dass sich das Dürreproblem in Deutschland mit fortschreitendem Klimawandel verschärfen wird. Diese zweiseitige Infografik fasst einige Basisfakten zum Thema zusammen

Fakten aus der Wissenschaft

zu aktuellen Debatten rund um den Klimawandel  - Berlin, 26. März 2020

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