• Sauerstoff-Minimum-Zone

    (engl.: Oxygen-Minimum-Zone) Meeresbereich, in dem die Sauerstoffkonzentration besonders niedrig ist; in den Ozeanen wird dies für gewöhnlich auf Meerestiefen zwischen 200 und 1000 Metern bezogen.
  • Schiefergas

    Erdgas aus Tonsteinen mit einer geringen Durchlässigkeit. Für Förderung wird die hydraulische Risserzeugung (engl.: hydraulic fracturing) angewendet, die mit gewissen Risiken verbunden ist.
  • Schwellenländer

    Volkswirtschaften mit niedrigem bis mittlerem Einkommen, die sich rasch entwickeln und zunehmend in die weltweiten Kapital- und Warenmärkte eingebunden werden.
  • Schädliche Algenblüte

    Eine Algenblüte, die durch die Produktion natürlicher Giftstoffe, mechanische Schädigung oder sonstige Weise andere Organismen schädigt.
  • Sonnenenergie

    Die Sonne und die von ihr ausgehende Strahlungsleistung sind die Energielieferanten des irdischen Wetters und Klimas. Nur durch die verschieden starke Einstrahlung in Tropen und Polargebieten werden die globalen Zirkulationssysteme aufrecht erhalten und damit die Erscheinungen, die unser tägliches Wetter prägen. Es verwundert daher nicht, dass die Intensität sowie die räumliche und zeitliche Verteilung der Sonnenstrahlung über ihren Einfluss auf den Strahlungshaushalt der Atmosphäre auf der Erde ganz entscheidend das Klima bestimmen.

    Die Schwankungen der Solarstrahlung hängen zum einen von den Aktivitäten auf der Sonne selbst ab. Es muss jedoch unterschieden werden zwischen der elektromagnetischen Strahlung, die die Sonne zur Erde sendet, und der Partikelstrahlung, die aus geladenen Teilchen wie Protonen, Elektronen und Ionen besteht. Solche Teilchenstrahlung kommt nicht nur von der Sonne, sondern aus dem gesamten Weltall und wird kosmische Strahlung genannt; der Teil der direkt von unserer Sonne stammt, wird oft auch als Sonnenwind bezeichnet.

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  • SPM

    Das Summary for Policymakers (kurz: SPM) ist eine Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger, die der IPCC (zu deutsch Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen) zu jedem Teilband eines Sachstandsberichts (AR) veröffentlicht. Die SPM werden von Vertretern der jeweils verantwortlichen IPCC-Mitgliedsstaaten gemeinsam formuliert. Neben dem SPM gibt es zu jedem Teilband ein sogenanntes "Technical Summary" (abgekürzt: TS), das von den Wissenschaftlern allein verantwortet wird.

  • Strahlungsantrieb

    Jede Bezifferung der Wirkung von einzelnen klimarelevanten Einflüssen ist mit dem Problem verbunden, wie diese Einflüsse möglichst objektiv und genau miteinander verglichen werden können. Auf der einen Seite stehen also die Aktivitäten des Menschen, z.B. die Emission von Treibhausgasen, die Vermehrung von Aerosolen, die Veränderung der Erdoberfläche und so weiter. Auf der anderen Seite stehen die Auswirkungen, die diese Aktivitäten tatsächlich auf das Klimasystem und damit unser Wohlbefinden haben. Um herauszufinden, welche Aktivitäten vielleicht besonders problematisch sind und wodurch man am effektivsten das Klima schonen kann, muss die Wirkung also immer mit ein und derselben Art von Größe angegeben werden. 

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  • Stranded Assets

    Englischer Fachbegriff für einen Vermögenswert, der (infolge nicht vorhergesehener oder plötzlich eingetretener Entwicklungen) veraltet oder unrentabel geworden ist, aber in der Bilanz als Gewinnausfall ausgewiesen werden muss.

  • Stratosphäre

    Als Stratosphäre wird das sogenannte zweite "Stockwerk" der Erdatmosphäre bezeichnet. Es erstreckt sich im Anschluss an die Tropopause in etwa 12 km Höhe bis in eine Höhe von ca. 50 km und schließt dort mit der Stratopause ab.

    In der Stratosphäre nimmt die Temperatur im Mittel mit steigender Höhe zu, wobei diese Steigung in der unteren Stratosphäre, bis etwa 20 Kilometer, noch verschwindend gering ist. Diese Temperaturzunahme mit der Höhe unterscheidet die Stratosphäre von den sie einschließenden Luftschichten. Verursacht wird dieser inverse Temperaturverlauf hauptsächlich durch das in der Stratosphäre befindliche Ozon, das UV-Strahlung aus dem Sonnenlicht absorbiert und dabei Strahlungsenergie in Wärme umwandelt. Hierdurch wird ein erheblicher Anteil des UV Lichtes daran gehindert, bis zur Erdoberfläche durchzudringen. Am stärksten ist die Aufheizung im Bereich der Ozonschicht, dort steigt die Temperatur von ca. –60 °C bis auf knapp unter 0 °C an.

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  • Städtische Wärmeinsel

    (engl.: urban heat island) Typisches Phänomen in dicht bebauten Gebieten, wo die Temperaturen regelmäßig höher liegen als in der ländlichen Umgebung, weil Bauten und versiegelte Flächen sich bei Sonneneinstrahlung stärker aufheizen, Wärme besser speichern und sich nachts langsamer abkühlen als unbebaute Flächen.
  • Szenario

    Eine plausible, häufig vereinfachte Beschreibung künftiger Ereignisse, basierend auf einer Reihe von Annahmen u. a. über Antriebskräfte und wichtige Wechselbeziehungen.