Gibt der „Energie-Krieg" der Energiewende Anschub?; Foto: Pixabay

Willkommen in der dritten Ausgabe 2026 des Manometer!, dem Format von Klimafakten und DER STANDARD. So wie das namensgebende Gerät den Druck von Gasen und Flüssigkeiten misst, zeigen wir den gesellschaftlichen Druck in der Klimadebatte im März an.

Irankrieg: Die erneute Energiekrise beschleunigt die Debatte um die Energiewende – aber auch um Benzinpreise, Atomkraft und Kohlekraftwerke

Was bisher geschah: Die hohe Verwundbarkeit des europäischen Energiesystems wurde spätestens durch die Energiekrise 2022 infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine deutlich. Sie hat die Diskussion um Versorgungssicherheit und Energieunabhängigkeit in der breiten Öffentlichkeit in Gang gesetzt. Neu entfacht wurde sie dann durch die geopolitischen Machtverschiebungen, die während des internationalen Streits um Grönland zu Beginn des Jahres 2026 deutlich wurden (siehe Manometer! 01/2026. Und nur wenige Monate später sorgen die erneut gestiegenen Energiepreise in Folge des Iran-Nahost-Konflikts und der Sperrung der Schifffahrtsroute von Hormus für eine weitere Zuspitzung der Debatte. In der deutschsprachigen Berichterstattung wird dieser Krieg weniger als humanitäre Krise verhandelt – vielmehr ist er in der hiesigen Debatte ein „Energie-Krieg“. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind bislang mehr als 2.300 Zivilisten im Iran, Libanon und Israel ums Leben gekommen, tausende weitere wurden verletzt.

Aus Sicht Europas und damit auch Deutschlands und Österreichs geht es um nichts weniger als die Frage, wie wir uns unabhängig und sicher mit Energie versorgen können. Die wirtschaftliche Stabilität ist stark gefährdet, der Ölpreis auf dem Weltmarkt bereits um etwa 30 Prozent gestiegen. Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, warnt angesichts des Irankriegs vor der schwersten Energiekrise seit Jahrzehnten. Die IEA macht zudem Vorschläge zur Senkung des Ölverbrauchs und plädiert u.a. für niedrigere Höchstgeschwindigkeiten beim Autofahren, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Rückkehr zum Homeoffice, weniger Flugreisen und einen Wechsel zu alternativen Energieträgern durch die Industrie.

In dieser Ausgabe von Manometer! beleuchten wir die aktuelle deutschsprachige Debatte zur Energiepolitik. Die Diskussion reicht von kurzfristigen Sorgen wie dem „Benzinpreisschock“ bis hin zu langfristigen Perspektiven, die die Energiekrise als Beschleuniger der Energiewende sehen und Wind und Solar als Garant für Sicherheit und Unabhängigkeit betonen. In der aktuellen Diskussion kommen auch gegenläufige Entwicklungen zur Sprache, etwa Überlegungen über ein mögliches Comeback der Kernenergie und die Reaktivierung von Kohlekraftwerken – Themen, die aber in dieser Ausgabe nicht näher analysiert werden.

"Manometer!"-Durchblick

Die deutsche Bundesregierung betonte Mitte März in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz, sie halte weiter mit ihrer Energiepolitik daran fest, die Energieversorgung und Lieferketten zu diversifizieren. Die Kraftwerkstrategie werde weiter verfolgt, die Erneuerbaren sollten bis 2030 80 Prozent der Stromversorgung tragen, und an dem Beschluss, aus der Kernenergie auszusteigen, werde nicht gerüttelt.

Auch die österreichische Bundesregierung reagierte: Das Wirtschafts- und Energieministerium richtete Anfang März eine Taskforce ein, um die Folgen des Iran‑Kriegs auf Energiepreise und Inflation zu beobachten. Zugleich gab Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer Entwarnung: „Für Österreich besteht derzeit kein Anlass zur Sorge, unsere Versorgung ist gesichert. Weder der Iran noch die Straße von Hormus sind für unsere unmittelbare Versorgungssicherheit entscheidend", sagte er dem Magazin Leadersnet.at – auch wenn sich der Preisschock an den Zapfsäulen bereits deutlich bemerkbar machte.

Als erste Maßnahme wurde in Deutschland nun nach österreichischem Vorbild das sogenannte „Spritpreispaket“ auf den Weg gebracht, wonach Tankstellen in Deutschland ihre Spritpreise nur noch einmal täglich um 12 Uhr erhöhen dürfen. Soweit hat die deutsche Bundesregierung auf den „Benzinpreisschock“ reagiert – doch es wirkt wie ein kurzfristiges Trostpflaster angesichts des hohen Ölpreises, der sich weiter auf Lebensmittel und Produkte auswirken wird. In Österreich steht weniger eine staatliche Preisbremse als vielmehr die Sorge um eine neuerliche Teuerungswelle im Vordergrund.

Viele Haushalte haben in Deutschland hingegen verstanden, dass die hohe Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten immer wieder spürbare Auswirkungen für den Einzelnen hat und entscheiden sich für Energieunabhängigkeit: Die Nachfrage nach Solaranlagen und Wärmepumpen hat sich im März mehr als verdoppelt, die Zahl der Suchanfragen nach Elektroautos ist steil nach oben gegangen – einen ähnlichen Push gab es bereits während der Energiekrise infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Mehrere Artikel berichten darüber mit aussagekräftigen Schlagzeilen wie „Energiekrise sorgt für Boom bei Erneuerbaren“ (Handelsblatt), „Energiepreise: Vom Iran-Schock zum Energiewende-Motor?“ (tagesschau), „Teures Öl, teures Gas: Ein Weckruf für die Energiewende?“ (ARD Sounds.

Und so bewerten manche die Energiekrise als Beschleuniger von Innovation, wie Volker Quaschning, Professor für regenerative Energiesysteme der HTW Berlin. Ein Energiesystem mit klimaneutralem Wind und Solarstrom und möglichst viel Elektrifizierung führe zu weniger Abhängigkeit. Langfristig kann der Ausbau der Erneuerbaren Energien deshalb zur Stabilisierung der Energiepreise beitragen. Quaschning betont in der ARD, dass die Politik diese Krise nutzen könne, um Geschwindigkeit in die Energiewende zu bringen. „Bei dem aktuellen Tempo brauchen wir weit über 50 Jahre, um wirklich am Ende komplett klimaneutral und unabhängig von Öl, Kohle und Gas zu sein.“

Auch Eon-Manager Filip Thon sagte dem Handelsblatt: „Die Lage zeigt, wie wichtig es ist, Importabhängigkeit zu reduzieren – Elektrifizierung ist dafür der Schlüssel, erneuerbare Energien sind der Stabilitätsfaktor. Schon heute seien Wärmepumpen, Elektroautos und PV‑Speicher millionenfach im Einsatz. Die aktuellen Entwicklungen verstärkten diese Nachfrage weiter. Krisen erzeugen keine neuen Trends, sie beschleunigen bestehende“.

Der BDEW, Deutschlands führender Interessenverband der Energie- und Wasserwirtschaft bekräftigt, Deutschland solle den eingeschlagenen Weg bei der Stromerzeugung weitergehen: „Durch die Erneuerbaren Energien sind wir heute erkennbar unabhängiger. Heimisch erzeugte erneuerbare Energie macht unser Stromsystem handlungsfähiger und resilienter.“ Wobei anzumerken ist, dass die Energiepolitik von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche von Energieexpert:innen, Opposition und Unternehmen heftig kritisiert wird, weil insbesondere mit dem geplanten Netzpaket und Gebäudemodernisierungsgesetz die Energiewende gefährdet werde.

Umweltminister Carsten Schneider spricht sich angesichts der drohenden Energiekrise ebenso für einen schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien aus, da sie Deutschland von fossilen Energieträgern unabhängiger machten. Die Diskussion in den USA unter Trump, der die fossilen Energien wiederbeleben will, schwappe zu uns herüber und wir sollten uns fragen, ob wir weiterhin ihr Gas und Öl kaufen wollten oder auf saubere Technologien setzen wollten. Es zeichne sich ab: „Wer heute noch auf Gas- und Ölheizungen setzt, produziert langfristig hohe Betriebskosten.“ Oder wie Christian Stöcker in seiner Spiegel-Kolumne titelt: „Petrostaat oder Elektroland – was wollen wir sein?“

 

„In Wahrheit erleben wir nicht den Triumph der fossilen Wirtschaft, sondern ihren Todeskampf, den Moment also, in dem ein tödlich verwundetes Raubtier noch einmal alles mobilisiert, was ihm bleibt: Zähne, Krallen, Gebrüll, Gewalt…" – Claudia Kemfert

 

Eine interessante Perspektive bringt abschließend die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Claudia Kemfert in einem lesenswerten taz-Essay in die Debatte. Sie sagt, manche Menschen sähen die Lage angesichts der geopolitischen Entwicklungen als hoffnungslos an und meinten, die alte fossile Ordnung erlebe gerade ihren zweiten Frühling. 

Tatsächlich aber kämpfe die fossile Ordnung gerade um ihr Überleben, da die Energiewende nicht mehr zu stoppen sei: „In Wahrheit erleben wir nicht den Triumph der fossilen Wirtschaft, sondern ihren Todeskampf, den Moment also, in dem ein tödlich verwundetes Raubtier noch einmal alles mobilisiert, was ihm bleibt: Zähne, Krallen, Gebrüll, Gewalt…", so Kemfert. „Je weniger Energie durch wenige, hochkonzentrierte Knoten von Pipelines, Tankern und Großkraftwerken fließt, desto weniger Hebel haben diejenigen, die diese Knoten kontrollieren." Die „Energiesouveränität“ sei kein nationalistisches Projekt, sondern ein demokratisches: „Sie entsteht dort, wo viele Menschen gemeinsam über die Infrastruktur verfügen, von der ihr Alltag abhängt."

 

"Manometer!"-Überblick

Neuigkeiten aus der Forschung

Fernsehstudie

Wie stark ist die Klimaberichterstattung im Fernsehen? Und erreicht sie überhaupt Zuschauer:innen? Diese Fragen beantwortet eine Studie, an der federführend Forschende der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität und des Fraunhofer Institute for Digital Media Technology IDMT beteiligt waren. Sie werteten rund 23.500 Programmstunden aus, die im Jahr 2022 auf 20 deutschen Fernsehsendern gelaufen waren. 2,2 Prozent der analysierten Sendezeit wies dabei einen Bezug zu Klimathemen auf. Mit einer repräsentativen Umfrage wollten das Team außerdem herausfinden, ob das Publikum die Klimainhalte wahrnahm. „Die Klimaberichterstattung konzentrierte sich auf Nachrichtenformate und erreichte vor allem die klimabewusste Mehrheit, blieb jedoch für klimadistanzierte Gruppen, die Unterhaltungsprogramme bevorzugen, weitgehend unsichtbar“, heißt es in der Studie. Die Forschenden kommen zum Schluss, „dass eine Stärkung inklusiver Erzählweisen, eine Diversifizierung der Darstellung und innovative Formate die Reichweite und Inklusivität der Klimakommunikation im Fernsehen verbessern könnten.“

Link zur Studie, veröffentlicht in Nature: „Climate change on television reaches the engaged but misses distant audiences“ 

Klimabewegung

LCOY in Wien

Wer in die Umwelt- und Klimadiplomatie hineinschnuppern möchte, dem bietet sich auf Österreichs Jugendumweltkonferenz (LCOY) eine Gelegenheit. Die Veranstaltung richtet sich an die junge Zielgruppe von 14 bis 30 Jahren, erwartet werden rund 300 Teilnehmer:innen. „Unser Ziel ist es, möglichst vielen jungen Menschen einen Einblick in Klima- und Biodiversitätsthemen geben zu können”, erklärt die Klimaorganisation CliMates Austria, die die Veranstaltung ehrenamtlich organisiert. Geplant sind mehr als 20 Workshops, in denen man in die Welt der Kampagnengestaltung, des Umweltjournalismus und des nachhaltigen Investierens eintauchen kann. Außerdem stehen eine Diskussionsveranstaltung mit Politiker:innen und Expert:innen sowie eine Vernetzungsmöglichkeit mit Umweltschutzorganisationen auf dem Programm. Forderungen, die junge Menschen auf der Konferenz erarbeiten, werden Österreichs Jugenddelegierte auf der nächsten Weltklimakonferenz einbringen. Die Jugendumweltkonferenz ist kostenlos und politisch unabhängig. Sie findet von 10.-12. April an der Universität Wien statt.

Informationen zur Veranstaltung unter: https://lcoy.at/

Fundstück des Monats

Brandmelder

Das Netzwerk Klimajournalismus Deutschland hat das neue Format „Brandmelder” gestartet. Das gemeinnützige Projekt will Orientierung geben und legt den Fokus deshalb auf Analysen der laufenden Klimadebatte. „Wir beobachten die Klimaberichterstattung in deutschen Medien, ordnen sie ein und machen wiederkehrende Muster sichtbar. Welche Geschichten werden erzählt? Welche Perspektiven dominieren? Und wo fehlen Kontext, Einordnung oder Zusammenhänge, um Debatten, politisches Handeln und wirtschaftliche Entwicklungen vor dem Hintergrund der Klimakrise zu verstehen?”, heißt es auf der neuen Webseite Brandmelder.org. In einem der ersten Beiträge beschäftigten sich die Journalist:innen etwa mit den geplanten Änderungen am deutschen Gebäudeenergiegesetz und dem CDU-Framing „Habecks Heizungsgesetz“, das zahlreiche Medien übernommen haben, während sie den geopolitischen Kontext der Reformpläne unterschlugen.

Link zur Webseite: https://brandmelder.org/

Druck rausnehmen

Klima-Begriff

Auch wenn die Rettung der Erde und die Bewältigung der Klimakrise eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein sollte, wird dem Wort „Klima“ in der politischen Debatte mittlerweile Polarisierungspotenzial zugeschrieben. Nicht ohne Grund betonen Vertreter:innen grüner Energien beim Erneuerbaren-Ausbau in letzter Zeit häufiger die Vorteile für die Wirtschaft und die Sicherheit als den Beitrag zum Klimaschutz. Soll man angesichts dessen überhaupt noch das Wort „Klima“ verwenden? In einem Webinar des klimaaktiv-Programms "Klimadialog" wird Will Howard dieser Frage auf den Grund gehen. Howard leitet die Abteilung „Insights and Advisory Services“ der überparteilichen und gemeinnützigen Kommunikationsorganisation „Potential Energy Coalition“ in New York. In seinem Vortrag „Communicating Climate in a changing world – should we still talk about climate change?“ wird Howard außerdem erklären, welche Erzählungen in der Klimadebatte positive Folgen haben, welche eher zu Widerständen führen und welche wichtigen Unterschiede es zwischen dem Diskurs in Europa und jenem in den USA gibt.

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet am 9. April (15 – 16 Uhr) in englischer Sprache statt. Link zur Anmeldung: https://www.klimaaktiv.at/communicating-climate-in-a-changing-world

Good-Practice Klimakommunikation

Kartenspiel

Bringt es etwas, fürs Klima auf die Straße zu gehen? Ist mein Einkaufsverhalten nachhaltig? Und kann Klimapolitik auch ohne Regeln gelingen? Beim neuen Kartenspiel „Klimadilemma” können junge Erwachsene „gemeinsam entdecken, wie sie sich bei schwierigen Alltagsfragen rund um Klima und Nachhaltigkeit positionieren – und wie andere das tun.” Im kooperativen Spiel geht es nicht ums Gewinnen, sondern um den Erfahrungsaustausch. Unterschiedliche Meinungen und eine lebhafte Diskussion sind also ausdrücklich erwünscht. Das Spiel richtet sich an Menschen ab 14 Jahren und ist auch für Klassen mit bis zu 30 Schüler:innen geeignet, die „Klimadilemma“ in mehreren Kleingruppen spielen können. Eine Partie dauert etwa eine halbe Stunde. Das Kartenspiel gibt es kostenlos bei der deutschen Heinrich-Böll-Stiftung, die Bündnis 90/Die Grünen nahesteht. Online finden Lehrkräfte auch eine Handreichung, wie sie das Spiel im Unterricht einsetzen können.

Mehr Informationen: https://www.boell.de/de/2026/02/16/klima-dilemma

Kunst und Kultur

Klima-Biennale Wien

Mehr als 225.000 Menschen besuchten im Jahr 2024 die erste Klima-Biennale in Wien, von 9. April bis 10. Mai geht nun die zweite Auflage des „transdisziplinäres Festivals an der Schnittstelle von Kunst und Klima” über die Bühne. Die steht dieses Jahr unter dem Motto „Unspeakable Worlds”. „Zeiten wachsender Unsicherheiten fordern uns, unpopuläre Fragen und Herausforderungen – allen voran die Klimakrise – nachvollziehbar und jenseits klassischer Wissenschaftsformate erfahrbar zu machen”, erklärt die Wiener Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler den Hintergrund des Festivals. „Der Kunst kommt dabei eine zentrale Aufgabe zu: Sie schärft den Blick für die Gegenwart und entwirft Perspektiven für ein nachhaltiges Morgen für alle.” 50 Institutionen beteiligen sich an der Klima Biennale – darunter das Foto-Arsenal Wien, die Kunsthalle Wien, das Museum für angewandte Kunst (MAK), das Volkstheater Wien und die Vienna Design Week. 

Das Festival-Programm gibt’s hier: https://www.biennale.wien/

Tipps und Ratgeber

Soziale Klimawende

„Klimapolitik muss sich damit beschäftigen, was sozial gerecht ist, wie Lasten verteilt werden und wie die Gesellschaft zusammenhalten kann“, konstatiert das Next Economy Lab (Bonn), das Konzepte für eine klimafreundliche Wirtschaft entwickelt. Im April startet die Organisation eine fünfteilige Diskussionsreihe „Gutes Klima – Gute Arbeit” mit Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis. Die Veranstaltungen sollen “Impulse für eine soziale Klimawende” sein und finden online montags von 17:30 bis 19 Uhr via Zoom statt.

  • Auftakt: 13. April „Villen, Superyachten und Privatjets: Wie soziale Ungleichheit unseren Planeten zerstört” mit Leonie Petersen, Oxfam
  • Abschluss: 15. Juni „Grün, gerecht und realistisch: Wie wir in Zukunft leben können” mit Lukas Oberndorfer, Arbeiterkammer Wien.

Hier geht’s zum Veranstaltungsprogramm: https://nexteconomylab.de/gutes-klima-gute-arbeit/

Vernetzung für Klimaaktive

Unterhausdebatte im Futurium, Berlin

Wie kommuniziert man Klima-Themen glaubwürdiger, stärker, erfolgreicher? Damit beschäftigt sich eine so genannte „Unterhausdebatte” in Berlin, die die Dialog-Plattform für klimarelevante Forschung Helmholtz Klima, die Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen und das Futurium (Haus der Zukünfte) gemeinsam veranstalten. Der Name Unterhausdebatte rührt daher, weil sie sich an dem britischen House of Commons (Unterhaus) orientiert. Die Teilnehmer:innen beantworten dabei Ja-/Nein-Fragen, indem sie einen Sitzplatz auf der entsprechenden Seite wählen und sich von dort in die Diskussion einbringen können. „Ziel ist es, dass sich alle Beteiligten in einem produktiven und handlungsorientierten Dialog begegnen, ihre Sichtweisen vorstellen, andere Perspektiven kennenlernen und Argumentationen und Handlungsräume miteinander abgleichen”, heißt es von den Organisatoren. An der Diskussion nehmen neben Politiker:innen verschiedener Parteien unter anderem auch die Leiterin von Helmholtz Klima, Katja Matthes, Gesundheits- und Klimakommunikator Eckart von Hirschhausen sowie Klimafakten-Redakteur Toralf Staud teil.

Die Veranstaltung „Zu laut? Zu politisch? Zu abstrakt?
 Eine Unterhausdebatte zur Klimakommunikation“ findet am 6. Mai um 18:30 im
 Futurium statt, Interessierte können sich bis 6. April anmelden: https://www.helmholtz-klima.de/termin/zu-laut-zu-politisch-zu-abstrakt-eine-unterhausdebatte-zur-klimakommunikation