Sozialforschung aktuell
Neue Strategie gegen Desinformation zum Klimawandel: das Seziermesser der Logik ansetzen
Viele der populären Falschbehauptungen von Klimawandel-Leugnern enthalten grundlegende Denkfehler. In einem Aufsatz in den Environmental Research Letters schlägt ein Team um den australischen Kognitionspsychologen John Cook vor, dies für die…
IPCC und Klimaforschung: Wie umgehen mit der Flut an wissenschaftlicher Literatur?
Der Weltklimarat wird 2021 seinen nächsten Report zum Sachstand der Klimaforschung vorlegen. Doch der IPCC steht vor einem Problem: Die Menge der relevanten Fachliteratur ist in den vergangenen Jahren exponentiell gestiegen. Dieses Problem zu lösen,…
Wie reagieren auf Falschinfos und "Fake News"? Diese Experten wissen Rat
Die University of Bristol hat ein Netzwerk von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gestartet, die sich mit Desinformation, Propaganda und erfundenen Nachrichten beschäftigen - wie sie funktionieren, und was man dagegen tun kann
Die Klimadebatte als Ideologieschlacht - eine Besonderheit der USA
Seit langem ist bekannt, dass unter US-Konservativen die Zahl der Klimawandel-Leugner außergewöhnlich hoch ist. Ein australisches Forscherteam untersuchte nun, ob es den Zusammenhang zwischen Weltanschauung und Wissenschaftsleugnung auch in anderen…
US-Forscher: Die menschliche Psyche gibt Falschmeldungen einen Extra-Kick
In einer Langzeitstudie hat ein Team vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) untersucht, wie sich wahre und falsche Nachrichten auf Twitter verbreiteten. Falschmeldungen, so das Ergebnis, waren weit erfolgreicher. Die Ursache dafür waren…
Klimawandel: In Österreich mehr Skeptiker und Desinteressierte als in Deutschland oder der Schweiz
Das Großforschungsprojekt European Social Survey (ESS) hat in 18 verschiedenen Ländern Ansichten und Einstellungen rund ums Klima erhoben. Etliche Befunde deuten darauf hin, dass das Bewusstsein für die Erderwärmung in Österreich niedriger ist als…
Den Forscherkonsens zum Klimawandel offensiv thematisieren: Bringt das was?
Mehr als 90 Prozent der Experten sind sich einig, dass die menschengemachte Erderwärmung existiert. Viele Laien aber unterschätzen diesen Konsens. Ob sich Klimakommunikatoren dieser Fehlwahrnehmung widmen sollen, ist unter Sozialwissenschaftlern…
Schweizer sehen Klimawandel als großes Problem - aber haben wenig Vertrauen in die Klimapolitik
Meinungsumfragen im Auftrag des Schweizer Rundfunks und im Rahmen der internationalen Vergleichsstudie "European Social Survey" zeigen eine frappierende Diskrepanz: In der Liste der wahrgenommenen Gefahren rangiert die Erderwärmung an allererster…
Alarmismus - Freund oder Feind der Klimakommunikation?
Beim Reden über den Klimawandel sind Untergangsszenarien sehr beliebt. Dies fördere Resignation statt Engagement, kritisieren viele Forscher. Zwar seien die möglichen Folgen des Klimawandels sicherlich furchterregend - doch es müssten auch Lösungen…
Problembewusstsein für den Klimawandel ist groß in Deutschland - am größten unter Frauen und im Westen
Alle zwei Jahre erkundet das Großforschungsprojekt European Social Survey (ESS) in vielen Ländern Europas die Einstellungen zu politischen und gesellschaftlichen Fragen - bei der letzten Erhebung ging es auch um Klimawandel und Klimaschutz. Die…
Moral oder Vernunft - was ist der stärkere Antrieb für klimaschonendes Verhalten?
In der Debatte um den Klimaschutz wird oft mit Fakten argumentiert und daran appelliert, dass es rational sei, die Folgen eines starken Temperaturanstiegs zu mindern. Aber vielleicht sind Menschen eher bereit, sich an moralischen Normen zu…
Klimawandel: Besorgnis in Deutschland europaweit am höchsten
Mehr als 40 Prozent der Deutschen sind über den Klimawandel "sehr" oder "äußerst" besorgt - das ist das Ergebnis einer Vergleichsstudie in 18 Ländern. Ebenfalls hoch ist die Besorgnis in Belgien, Frankreich, Island, Slowenien und der Schweiz, am…