01.07.2016
In Kommunikationsforschung und Psychologie ist es schon lange Thema, dass Menschen mit Äußerungen zu kontroversen Themen vorsichtig sind: Wenn sie meinen, eine Minderheitenposition zu vertreten, schweigen sie eher. Eine US-Studie hat diesen Mechanismus nun auch beim Thema Klimawandel gefunden mehr
23.06.2016
Wenn Menschen die Erderwärmung als bedrohlich empfinden, heißt das noch längst nicht, dass sie auch etwas dagegen tun. Warum viele Menschen passiv bleiben, hat eine Studie in Nature Climate Change untersucht. Großen Einfluss hat demnach das soziale Umfeld - und ob man glaubt, etwas verändern zu können mehr
13.06.2016
Viel ist in der Klimakommunikation vom sogenannten "Framing" die Rede – also davon, Informationen jeweils in einer Form zu vermitteln, die auf das spezifische Publikum zugeschnitten ist. Doch die Forschungslage zum Thema ist noch unübersichtlich, wie ein Blick auf drei aktuelle Studien zeigt mehr
09.06.2016
Um etwa ein Drittel sinkt der ernährungsbedingte Treibhausgasausstoß, wenn Verbraucher den Anteil von Fleisch verringern. Doch kaum jemandem ist dies klar, ergab eine aktuelle Studie holländischer Forscher. Besseres Wissen um den Klima-Effekt erhöht die Bereitschaft zur Verhaltensänderung mehr
06.06.2016
Wie reden über den Klimawandel? Die kalifornische Geografin Susanne Moser gibt in WIREs Climate Change einen Überblick über mehr als tausend Studien zur Klimakommunikation, die seit 2005 erschienen sind mehr
02.06.2016
Beim Werben für Klimaschutz wird häufig die individuelle Verantwortung betont. Eine aktuelle Studie in Climatic Change deutet darauf hin, dass ein anderer Ansatz wirksamer ist mehr
24.05.2016
Für eine Studie in Global Environmental Change anonymisierten Psychologen einige Grundaussagen der Klimaforschung sowie typische Behauptungen von deren Kritikern. Gemeinsam mit den zugrundeliegenden Daten wurden die Aussagen dann Ökonomen und Statistikern, also völlig fachfremden Wissenschaftlern, zum Plausibilitätstest vorgelegt. Das Ergebnis fiel eindeutig aus mehr
11.05.2016
Nicht allgemeines, sondern spezifisches Klimawissen erhöht die Bereitschaft zu Klimaschutz, schreiben Forscher aus der Schweiz und den USA in der aktuellen Ausgabe von Nature Climate Change mehr
26.04.2016
Seit etwa einem Jahrzehnt sind weltweit zahlreiche Institutionen entstanden, die Erkenntnisse der Klimaforschung in praktisch nutzbares Wissen übersetzen sollen. Doch ihre Bilanz ist durchwachsen, schreibt der einstige Direktor des deutschen Service-Centers, Guy Brasseur, nun in einem Fachaufsatz - und macht Reformvorschläge mehr
21.04.2016
Journalisten in Großbritannien und den USA berichten beim Thema Klimawandel eher über Konflikte und negative Zukunftsprognosen als über konkrete Handlungsmöglichkeiten. Das zeigt ein Studie zur Berichterstattung über den Fünften Weltklimabericht mehr
13.04.2016
Studien zufolge sind mehr als 90 Prozent der Fachleute davon überzeugt, dass menschliche Einflüsse die Hauptursache des gegenwärtigen Klimawandels sind. Eine neue Meta-Studie bestätigt diesen Befund erneut mehr
07.04.2016
Ein Projekt an der Universität Innsbruck will eine erste Landkarte der Akteure erarbeiten - und ihnen insgesamt zu mehr Stimmkraft in der Öffentlichkeit verhelfen mehr
07.04.2016
Die Politologen Constantine Boussalis und Travis Coan haben untersucht, was 19 konservative Denkfabriken in den USA in 15 Jahren zum Klimathema publiziert haben. Ihr Fazit: Die Leugner des Klimawandels sind nicht auf dem Rückzug. Und sie verfolgen eine indirekte Strategie mehr
21.03.2016
Anders als frühere Untersuchungen findet eine aktuelle Studie in Nature Climate Change keine Belege dafür, dass das sogenannte Reframing die Zustimmung zu Klimapolitik erhöht - der Hinweis auf den "Zusatznutzen" von Klimaschutz verfange demnach nicht wirklich mehr
07.03.2016
Laut einer Studie im Fachjournal Science vermitteln viele Lehrer an Sekundar- und Oberschulen in den USA "wissenschaftlich nicht fundierte Fakten". Die Ursache sei weniger Unwissen, sondern Konfliktvermeidung mehr

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