Europa 2050 in sechs Videominuten: Wie der Klimawandel unseren Kontinent verändern wird

Mehr Daten, bessere Klimamodelle, schnellere Großrechner: Die Klimaforschung kann immer genauer abschätzen, welche Folgen der Klimawandel haben wird – und immer klarer auch für einzelne Länder oder Regionen. Die wichtigsten Erkenntnisse für Europa haben Meteo France, MeteoSchweiz und das Hamburger Helmholtz-Institut Gerics in einer anschaulichen Videoanimation zusammengefasst

Fakten aus der Wissenschaft

zu aktuellen Debatten rund um den Klimawandel  - Berlin, 26. März 2020

Klimawandel und Klimapolitik: "Erfahrungen wirken besser als Wissen"

Die US-Denkfabrik Climate Interactive hat den Klimasimulator "C-Roads" entwickelt: Es läuft auf normalen Personal-Computern und ermöglicht es Laien im Rollenspiel, die Folgen international ausgehandelter  Klimaschutzentscheidungen zu verstehen. Im Interview erklärt Mit-Entwickler Andrew P. Jones die Idee dahinter - und welche verblüffenden Effekte das Spiel selbst bei den hartgesottenen Managern hat

Klimamodelle: Wie ein Wassertopf auf einer Herdplatte...

Die beiden Klimaphysiker Thomas Stocker und Reto Knutti erklären in der Neuen Zürcher Zeitung, warum Klimamodelle ziemlich verlässliche Aussagen über die künftige Entwicklung liefern können - und sie tun es auf eine Weise, die für jeden Laien verständlich sein dürfte

Wie reden über den Zusammenhang von Klimawandel und Extremwettern? "Über Hitzewellen können wir bereits ziemlich viel sagen"

Die Forschung zu Extremwetterereignissen und Klimawandel hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Was kann man als Wissenschaftler inzwischen sagen, wenn man nach der Ursache etwa von Extremhitze oder von Fluten gefragt wird? Ein Interview mit Prof. Markus Reichstein vom Max-Planck-Instiut für Biogeochemie in Jena

Behauptung: „Es gibt viele mögliche Gründe für die derzeitige Erderwärmung“

Behauptung: Das Klima hat sich immer schon geändert, lange bevor es den Menschen gab. Daher muss es andere Faktoren geben, die die derzeitige Erwärmung verursachen. Kohlendioxid wird von der Wissenschaft als Ursache für den Klimawandel vorgeschoben, weil sie andere Faktoren wie Veränderungen der Sonnenaktivität  oder der kosmischen Strahlung bisher nicht versteht.  

Behauptung: „Die Anfälligkeit des Klimas für Veränderungen wird überschätzt“

Behauptung: „CO2 in der Atmosphäre löst neben der Erwärmung auch Effekte aus, die den Klimawandel mindern. Deshalb führt eine Verdoppelung der CO2-Konzentration gerade mal zu einer Erwärmung um ein einziges harmloses Grad Fahrenheit statt der sechs, die der IPCC erwartet.“

Christopher Monckton

Behauptung: „Der CO2-Anstieg ist nicht Ursache, sondern Folge des Klimawandels“

Behauptung: Ein in Science veröffentlichter Artikel hat deutlich gemacht, dass der Kohlendioxidanstieg in der Atmosphäre in Wirklichkeit nicht vor, sondern 200 bis 1000 Jahre nach der Erderwärmung stattfand. Wenn der Kohlendioxidanstieg erst nach der Erderwärmung erfolgte, kann er diese unmöglich verursacht haben.

Behauptung: „Der IPCC betreibt Panikmache“

Behauptung: „Der sogenannte Weltklimarat wurde mit dem Ziel gegründet, Beweise für die Theorie von der menschengemachten Erderwärmung zu finden. Damit waren alternative Forschungsansätze von vornherein ausgeschlossen. So ist es auch kein Wunder, dass der IPCC den Klimawandel ständig übertreibt.“

Behauptung: „Klimamodelle rechnen mit falschen CO2-Werten“

Behauptung: Klimamodelle rechnen oft mit ganz falschen Zahlen. Beispielsweise wird bei der Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre gern angenommen, sie steige pro Jahr um ein Prozent. Die reale Zunahme ist aber viel niedriger.

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