Framing: Klimaschutz den "richtigen" Rahmen geben

Viel ist in der Klimakommunikation vom sogenannten "Framing" die Rede – also davon, Informationen jeweils in einer Form zu vermitteln, die auf das spezifische Publikum zugeschnitten ist. Doch die Forschungslage zum Thema ist noch unübersichtlich, wie ein Blick auf drei aktuelle Studien zeigt

Klimakonferenzen sollen sich öffnen: "Forscher meets local community"

Eine Klimatagung im vergangenen Herbst im US-Bundesstaat Idaho testete neue Wege der Öffentlichkeitsarbeit: Referenten besuchten lokale Schulen, und die örtliche Bevölkerung wurde auf die  Konferenz eingeladen. Im Bulletin der American Meteorological Society berichten die Organisatoren nun von ihren Erfahrungen

"Harte Konfrontation verstärkt den Widerstand nur"

Der norwegische Ökonom, Psychologe und Unternehmensberater Per Espen Stoknes analysiert in seinem neuen Buch, warum so viele Menschen die harte Realität des Klimawandels verleugnen – und schlägt neue Strategien für die Klimakommunikation vor

Bilder zum Klimawandel: Ermüden sie das Publikum?

Das Wissenschaftsmagazin "Einstein" des Schweizer Fernsehens beleuchtet in mehreren Beiträgen die Probleme der Klimakommunikation

Ungewissheit? Aber sicher! Kommunikations-Handbuch jetzt auch auf Deutsch

Im vergangenen Jahr veröffentlichte der Think Tank Climate Outreach gemeinsam mit der Universität Bristol eine Handreichung dazu, wie man verständlich über Ungewissheiten in der Klimawissenschaft sprechen kann. Nun liegt die Broschüre auch in deutscher Übersetzung vor

„Eisbären sind einfach nicht hilfreich“

Der Polit-Aktivist Srđa Popović war Mitgründer der serbischer Protestbewegung Otpor, die im Jahr 2000 den Diktator Milošević stürzte. Heute ist er Revolutionsberater und erklärt im Interview mit der taz, woran Klima-Campaigner bisher scheitern, was der Milk-Moment ist, und wie die "Mehrheit auf dem Zaun" sich bewegen lässt.

Wie politische Kultur die Klimadebatte prägt

Diskussionen um Erderwärmung und Emissionsminderungen würden weniger von wissenschaftlichen Fakten bestimmt, sondern von politischen Einstellungen und weltanschaulichen Überzeugungen, meint der US-Umweltökonom Andrew J. Hoffman. Berücksichtige man dies, ließen sich auch Konservative für Klimaschutz gewinnen.

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