Nicht mehr übers Ob – es ist höchste Zeit, über das Wie im Klimaschutz zu sprechen

Klimaschutz ist Konsens. Das ist auch ein Erfolg der bisherigen Kommunikation zum Klimawandel. Aber mit ihrem gewohnten Fokus auf Naturwissenschaften hinkt die "gelernte" Form der Klimakommunikation der gesellschaftlichen Entwicklung hinterher. Um nicht weiter für bereits Erreichtes zu kämpfen und die Pariser Klimaziele tatsächlich zu erreichen, muss sie neue Wege gehen. Ein Gastbeitrag von Robin Tschötschel

Ist es noch möglich, unter 1,5 Grad zu bleiben? Im Prinzip ja, aber der gesellschaftliche Druck reicht nicht

Ein Hamburger Forschungsteam kommt nach einer aufwändigen Analyse zu dem Schluss: Es ist zurzeit „nicht realistisch zu erwarten“, dass die Erderhitzung unter 1,5 Grad bleibt. Das Problem sind aber nicht Technik und Innovation – sondern die Gesellschaft erzeugt nicht genug Druck. Viele Treiber weisen zwar in die richtige Richtung, zum Beispiel die Erfolge bei Klimaklagen. Doch der Schwung reicht noch nicht

Die große Begriffsverwirrung bei Klimazielen: klimaneutral, CO2-neutral, völlig egal?

Staaten, Unternehmen, Kommunen – plötzlich reden alle davon, fürs Klimas irgendwie „neutral“ zu werden. Doch was sich wirklich hinter den verwendeten Begriffen verbirgt, ist oft unklar. Manchmal werden sie unachtsam benutzt und unbewusst vermischt, manchmal aber wird Unschärfe auch geschickt ausgenutzt. Wir versuchen, Schneisen in den Wortdschungel zu schlagen

Fakten rund ums Klima | Emissionen

Obwohl sie nur nur einen geringen Anteil an der Erdatmosphäre ausmachen, haben verschiedene Spurengase und andere Stoffe einen deutlichen Einfluss auf das Klima der Erde. Diese zweiseitige Infografik fasst einige Basisfakten zu Treibhausgasen und Emissionen zusammen

Emissionen, Treibhausgase, Treibhauseffekt: Neue Infografik stellt Basiswissen zusammen

Obwohl sie nur nur einen geringen Anteil an der Erdatmosphäre ausmachen, haben verschiedene Spurengase und andere Stoffe einen deutlichen Einfluss auf die globalen Temperaturen. Gemeinsam mit der Helmholtz-Klimainitiative hat klimafakten.de einige grundlegende Informationen zu Emissionen zusammengestellt

Fakten aus der Wissenschaft

zu aktuellen Debatten rund um den Klimawandel  - Berlin, 26. März 2020

"Umweltverbände und Umweltbundesamt halten augenscheinlich wenig von gutem Marketing"

Viele Menschen schätzen vollkommen falsch ein, mit welchen individuellen Handlungen sie dem Klima wirklich helfen könnten. Das ergab kürzlich eine Umfrage der internationalen Unternehmensberatung A.T. Kearney. Am populärsten war ausgerechnet eine Maßnahme mit winzigem Klimanutzen. Woran liegt das? Und wie ließe sich das ändern? Ein Interview mit dem Initiator der Untersuchung, Frank Bilstein

Neuer Faktencheck: "Deutschland verursacht bloß zwei Prozent des globalen CO2-Ausstoßes - und ...?"

Immer wieder ist in deutschen Debatten rund um Klimawandel und Klimaschutz zu hören, die Bundesrepublik sei doch nur für zwei Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. In Österreich heißt es analog, es seien nur 0,2 Prozent, in der Schweiz gar 0,1 Prozent. Aus diesen Zahlen wird dann abgeleitet, man könne (oder brauche) gar nichts gegen den Klimawandel tun. Unser neuer Faktencheck zeigt auf, warum diese relativierende Aussage falsch und irreführend ist

Behauptung: „Deutschland verursacht nur rund zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes. Was wir tun, ist deshalb praktisch irrelevant.“

"Handabdruck" statt "Fußabdruck" - ein Konzept für mehr Optimismus im Klimaschutz?

Inspiration statt Frustration, Handeln statt Lähmung - dies will das Konzept des "Carbon Handprint" schaffen, indem es positive Auswirkungen von Klimaschutz sichtbar und erzählbar macht. Denn auch wenn Informationen über Klimasünden wichtig sind, wirken sie häufig eher demotivierend

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