Kinder können das Klimabewusstsein ihrer Eltern deutlich beeinflussen. Vor allem Töchter

Bei Erwachsenen sind Einstellungen zum Klimawandel oft ideologisch geprägt, sehr stark zum Beispiel in den USA. Ein Forscherteam aus North Carolina hat nun gezeigt, dass man die Eltern über ihre Kinder erreichen kann - und am besten über die Töchter. In einer Studie im Fachmagazin Nature Climate Change stellen sie den Effekt vor, den ein speziell entwickeltes Unterrichtsmodul hatte

Verändert die wirtschaftliche Lage wirklich Einstellungen zu Klimaschutz?

Der Ausstieg aus der Braunkohle bedrohe Tausende Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Wohlstand – und nütze den Rechtspopulisten. Thesen wie diese sind in der Politik derzeit häufig zu hören. Dabei ergab eine US-Studie, dass nicht die wirtschaftliche Lage die Haltung der Bevölkerung zur Klimapolitik maßgeblich beeinflusst, sondern die Politik selbst

Servicestellen für Journalisten: "Die Lücke zwischen Klimaforschung und Öffentlichkeit schließen"

In den USA sind sie seit langem etabliert, und es gibt sie zunehmend auch in Deutschland: spezielle Vermittlungsstellen, die Journalisten bei der Suche nach kompetenten Ansprechpartnern in der Wissenschaft helfen. klimafakten.de stellt fünf von ihnen vor 

Die Klimadebatte als Ideologieschlacht - eine Besonderheit der USA

Seit langem ist bekannt, dass unter US-Konservativen die Zahl der Klimawandel-Leugner außergewöhnlich hoch ist. Ein australisches Forscherteam untersuchte nun, ob es den Zusammenhang zwischen Weltanschauung und Wissenschaftsleugnung auch in anderen Ländern gibt - und kommt zu einem mutmachenden Ergebnis

Vor Gericht für mehr Klimaschutz sorgen - und für mehr Öffentlichkeit

Überall auf der Welt kämpfen Aktivisten mit juristischen Mitteln gegen den Klimawandel, Experten zählen bereits rund tausend Verfahren in 24 Ländern. Den Klägerinnen und Klägern geht es dabei nicht nur um Urteile, sondern auch um öffentliches Aufsehen: Die Prozesse sind ein Mittel strategischer Kommunikation

"Im schwitzenden Süden ist der Klimawandel eine Frage des Arbeitsschutzes"

In einer ausführlichen Reportage aus Texas führt die New York Times ihrer Leserschaft vor, dass der Klimawandel gar nicht weit entfernt ist - sondern schon heute viele Menschen in den US-Südstaaten betrifft: vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen und solche, die im Freien arbeiten (müssen)

Globaler Klimajournalismus: Perspektive der Industriestaaten dominiert

Wie haben Medien aus aller Welt über den Klimagipfel von Paris berichtet? Im Fachjournal Climatic Change legen US-Forscherinnen eine Analyse von mehr als 2.500 Artikeln aus 13 Ländern vor. Ein zentrales Ergebnis:Themen der Entwicklungs- und Schwellenländer kommen selbst in Medien des globalen Südens zu kurz

Anthony Leiserowitz: "Der Klimawandel ist ein Politikproblem aus der Hölle"

Wie könnte eine bessere Kommunikation in Sachen Klimawandel aussehen? Seit gut zehn Jahren beschäftigt sich ein hochkarätiges Team von Forschern um Anthony Leiserowitz mit dieser Frage. Das Yale Program on Climate Change Communication an der Elite-Universität in den USA setzt international Maßstäbe

Klimabesorgnis in den USA steigt auf Langzeit-Hoch

Eine deutliche Mehrheit akzeptiert Realität des Klimawandels und macht sich große Sorgen über die Folgen, so die jährliche Umfrage des US-Instituts Gallup zum Thema. Die Werte liegen teils deutlich über jenen, die kürzlich eine Untersuchung in vier europäischen Staaten ergab

"Über die Erderwärmung sprechen, ohne sie beim Namen zu nennen"

Wie redet man über den Klimawandel mit Menschen, die bereits seine Folgen spüren  - aber trotzdem seine Existenz bestreiten? Die New York Times liefert Antworten in einer ausführlichen Reportage aus dem Flecken Glen Elder im ländlichen, konservativen US-Bundesstaat Kansas

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