Nah am Wasser gebaut: Der Konstanzer Klima-Notstand ist kein Zufall

Anfang des Monats hat die 85.000-Einwohner-Stadt Konstanz als erste deutsche Kommune den "Klima-Notstand" ausgerufen - und zwar einstimmig. Wie kam es dazu? Weshalb ausgerechnet die Stadt am Bodensee? Und wie gelang es Klimaschützern, sämtliche Stadtratsparteien zu überzeugen? Eine Spurensuche 

Praxis-Tipps: Warum Kommunale Klimaschutz-Manager (auch) auf Social Media setzen sollten

Bei der Klimakommunikation von Städten und Gemeinden spielen Soziale Online-Netzwerke bisher eine stiefmütterliche Rolle. Behördenintern stoßen Twitter und Facebook auf einige Hürden. Wie diese sich überwinden lassen, zeigt unsere Recherche bei einigen Praktikern

"Ich freue mich über jeden Skeptiker, der nachdenklich abreist"

In Wissenschaft, Politik, Behörden, Medien, Zivilgesellschaft und anderswo - viele Menschen sprechen, schreiben, kommunizieren über den Klimawandel. In unserer Serie stellen wir einige von ihnen vor. Jeden Monat stellen wir dazu einer anderen Person dieselben sechs Fragen. Teil 7: Frank-Michael Uhle, Klimaschutzmanager des Rhein-Hunsrück-Kreises

Was der Dürresommer 2018 für die lokale Klimadebatte bedeutet

Am heutigen Donnerstag geht der Sommer 2018 auch kalendarisch zu Ende. Für uns Anlass zu der Frage: Rückt mit Dürre und Hitze auch der Klimaschutz auf der politischen Agenda nach oben? Wir haben dort nachgefragt, wo der Extremsommer besonders hart zu spüren war – und wo der Klimaschutz besonders stark verankert ist: auf dem Land

"Wir müssen heraus aus unserer Blase!"

Jahrelang arbeitete Tatiana Herda Muñoz in der Erneuerbare-Energien-Branche – und fühlte sich richtig gut dabei. In ihrem jetzigen Job jedoch, ist sie sicher, kann sie viel mehr erreichen: als Klimaschutzmanagerin in einer kommunalen Verwaltung. Ihr Gastbeitrag ist ein Plädoyer für mehr Kontakt mit "echten Menschen" und dem "wahren Leben"

Was brauchen Praktiker der Klima-Kommunikation?

Politik und Verwaltung sind Schlüsselakteure der anstehenden Transformation zu einer klimaschonenden Wirtschaft und Gesellschaft. Doch wie können sie hierzu mit den Bürgern kommunizieren? Und welche Rolle sollte dabei die Klimaforschung spielen? Ein Workshop auf dem K3-Kongress erkundete, was es schon gibt - und was noch fehlt

Starkregen als Spiel: Mit "Street Games" den Klimawandel konkret machen

Unter dem Titel "Downpour!" hat die Geographin Jana Wendler in Manchester ein spannendes Stadtspiel entwickelt. Die meisten Mitspieler befassten sich dadurch zum ersten Mal überhaupt mit dem Klimawandel in ihrer direkten Umgebung

BVKS: Eine Lobby für Klimaschutz-Praktiker in Behörden und Unternehmen

In rund 500 Kommunen deutschlandweit gibt es sie bereits: kommunale Klimaschutzmanager. Seit September 2016 gibt es für sie einen Dachverband - den Bundesverband Klimaschutz (BVKS). Er will die Interessen und Anliegen der jungen Berufsgruppe zu einer Stimme bündeln

Kommunaler Klimaschutz: Wie lassen sich Migranten fürs Energiesparen motivieren?

Ein zweijähriges Forschungsprojekt der Fachhochschule Dortmund hat nach Wegen gesucht, wie Migranten zum Energiesparen motiviert werden können. Erfolgreicher als traditionelle Kampagnen und Programme war es beispielsweise, Vertrauenspersonen aus der Community als Türöffner zu gewinnen

Zum Beispiel Leipzig: "Auch beim Klimaschutz erreicht man Menschen am besten im direkten Gespräch"

Klimaschutzmanager ist ein noch junger Beruf, doch mittlerweile arbeiten in Deutschlands Städten und Gemeinden Hunderte von ihnen - meist finanziert von der Nationalen Klimaschutzinitiative NKI. Sie sollen die Energiewende auch in Verwaltung und öffentlicher Infrastruktur voranbringen, Bürger und Unternehmen für den Klimaschutz gewinnen. Doch wie genau funktioniert das? Und was sind die Probleme? Christoph Runst, Klimaschutzmanager der Stadt Leipzig im Interview

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