"Randständiges anhören, aber einordnen"

Wie gut arbeitet ein Arzt? In der Medizin stehen dafür Begriffe wie Behandlungsleitlinien oder Integrierte Versorgung. Wie gut arbeitet ein Umweltjournalist? Dies analysiert das Dortmunder Projekt Medien-Doktor Umwelt – seit 2013 untersucht es auch Berichte zum Thema Klimaforschung. Wie also steht es um den Umwelt- und Klimajournalismus in Deutschland? Und wie sollten Medien zum Beispiel mit Minderheitenpositionen in der Wissenschaft umgehen? Ein Interview mit der leitenden Redakteurin Wiebke Rögener

Strategien gegen Desinformation - vier Vorschläge aus der Forschung

Pseudowissenschaftliche Argumente richten in Politik und Öffentlichkeit großen Schaden an, mahnt ein Team von US-Soziologen in der aktuellen Ausgabe von Nature Climate Change. Auf der Basis der Fachliteratur zum Thema machen sie konkrete Vorschläge für Gegenmaßnahmen - die weit über den Bereich der Wissenschaft hinausreichen

Wie Wissenschaftsleugner den Eisbären als Zielscheibe nutzen - und welche Strategie dahintersteckt

Die Erderhitzung bedroht die Zukunft der Eisbären. Doch Leugner des Klimawandels behaupten oft das Gegenteil. An ihren Blogs hat ein Forscherteam typische Kommunikationsstrategien der Szene untersucht: Sie greift sich demnach ein besonders anschauliches Thema heraus, blendet wissenschaftliche Erkenntnisse aus und attackiert Forscher - um Zweifel am Klimawandel insgesamt zu schüren

"Es geht darum, evidenzbasierte Politik auszuhebeln"

Mehrere Monate lange haben die Journalistinnen Susanne Götze und Annika Joeres in der Szene der Klimawandel-Leugner recherchiert. In einer Reihe von Beiträgen unter anderem in der Süddeutschen Zeitung, im ARD-Magazin Monitor und im Deutschlandfunk legten sie in den vergangenen Tagen ihre Ergebnisse vor

Idee aus den USA: Mit einem "Wahrheits-Gelöbnis" gegen Desinformation

Eine Initiative von Verhaltensforschern der Ohio State University will Privatpersonen wie Politiker und Intellektuelle zur Wahrheitsliebe erziehen, um der Verbreitung von Falschnachrichten Einhalt zu gebieten. Zwei Studien aus eigenem Hause attestieren erste Erfolge bei Facebook

Neue Strategie gegen Desinformation zum Klimawandel: das Seziermesser der Logik ansetzen

Viele der populären Falschbehauptungen von Klimawandel-Leugnern enthalten grundlegende Denkfehler. In einem Aufsatz in den Environmental Research Letters schlägt ein Team um den australischen Kognitionspsychologen John Cook vor, dies für die Aufklärungsarbeit zu nutzen

Wie reagieren auf Falschinfos und "Fake News"? Diese Experten wissen Rat

Die University of Bristol hat ein Netzwerk von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gestartet, die sich mit Desinformation, Propaganda und erfundenen Nachrichten beschäftigen - wie sie funktionieren, und was man dagegen tun kann

Wissensvermittlung mit Spaßfaktor: Fake News zum Selberbasteln

Per Online-Spiel versucht eine Gruppe von Wissenschaftlern und Journalisten mit Sitz in Den Haag, vergnüglich und anschaulich die Dynamik und Attraktivität von Desinformations-Kampagnen in Sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter zu vermitteln

"Je mehr Wissen in der Welt ist, desto weniger müssen Menschen glauben"

Seit Jahren schreibt der österreichische Wissenschafts-Blogger Florian Freistetter unter anderem über den Klimawandel. Im Interview erklärt er, was seiner Meinung nach gegen „Fake News“ und Populisten hilft – und was das Erfolgsrezept seiner Texte ist

US-Forscher: Die menschliche Psyche gibt Falschmeldungen einen Extra-Kick

In einer Langzeitstudie hat ein Team vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) untersucht, wie sich wahre und falsche Nachrichten auf Twitter verbreiteten. Falschmeldungen, so das Ergebnis, waren weit erfolgreicher. Die Ursache dafür waren nicht technische Tricksereien - sondern die menschliche Sensationslust

Seiten