"Handabdruck" statt "Fußabdruck" - ein Konzept für mehr Optimismus im Klimaschutz?

Inspiration statt Frustration, Handeln statt Lähmung - dies will das Konzept des "Carbon Handprint" schaffen, indem es positive Auswirkungen von Klimaschutz sichtbar und erzählbar macht. Denn auch wenn Informationen über Klimasünden wichtig sind, wirken sie häufig eher demotivierend

Wie Klimaschützer sich gegenseitig zu Untätigkeit anstiften

Medienberichte und Klimakampagnen sind voll von Appellen wie: "Wir müssen jetzt handeln!" Doch solche gutgemeinten Aufrufe bringen nichts, meint Dominic Hofstetter vom Forschungsnetzwerk "EIT Climate-KIC". Der einfache Grund: Sie sind zu allgemein. Die Klimacommunity, so Hofstetter, braucht neue Indikatoren für Klimapolitik und konkrete Handlungsaufrufe

Politik-Simulation "World Climate": Spielen kann Menschen zu mehr Klimaschutz motivieren

Viele Menschen finden Klimaschutz gut, doch den Schritt zum Engagement tun wenige. Spiele gelten als ein Mittel für aktives Lernen, zum Beispiel die Politik-Simulation "World Climate". Forscher haben nun deren Wirksamkeit getestet - und kommen zu positiven Ergebnissen

Idee aus den USA: Mit einem "Wahrheits-Gelöbnis" gegen Desinformation

Eine Initiative von Verhaltensforschern der Ohio State University will Privatpersonen wie Politiker und Intellektuelle zur Wahrheitsliebe erziehen, um der Verbreitung von Falschnachrichten Einhalt zu gebieten. Zwei Studien aus eigenem Hause attestieren erste Erfolge bei Facebook

"Scheinheilige Klimaschützer" - wie umgehen mit dem Heuchelei-Vorwurf?

Wenn Menschen bei anderen Heuchelei vermuten, reagieren sie sehr gereizt. Was genau sie an Heuchlern so aufregt, ist unter Psychologen umstritten. Ein Forscherteam der US-Universität Yale hat eine neue Erklärung vorgelegt - die auch bei der Klimakommunikation helfen könnte

Klimapolitik: "Nudges helfen, wo Argumente nicht gehört werden"

Durch kleine Veränderungen der Rahmenbedingungen Menschen bei Entscheidungen in eine bestimmte Richtung zu leiten – diese Strategie bezeichnen Verhaltensforscher als "Nudging" (engl. für "Stupsen"). Doch die auch für den Klimaschutz relevante Strategie hat Grenzen – und ist nicht unumstritten