Klimasünder oder Klimaretter – wie geht es weiter nach der ersten klimafreundlichen Handlung?

Ökostrom beziehen und radfahren – aber mit dem Flieger in den Kurzurlaub? Viele Menschen, die sich als klimafreundlich ansehen, verhalten sich inkonsequent. Nach einer ersten umwelt- oder klimafreundlichen Handlung stellt sich oft die Frage: Macht die Person auf diesem Wege weiter oder nicht? Die Psychologie erklärt, warum wir von Zeit zu Zeit die moralische Hintertür öffnen

Warum „Gutmenschen“ bei manchen Leuten so unbeliebt sind – und was sie dagegen tun können

Wer sich für Umweltschutz oder gesellschaftlich Benachteiligte einsetzt, wird von anderen oft belächelt oder verspottet oder gar beschimpft. Warum das so ist, und was Betroffene dagegen tun können – dazu hat die Sozialpsychologie über viele Jahre hilfreiche Forschungserkenntnisse erarbeitet

Studie: Viele Menschen verstehen die CO2-Bepreisung nicht – aber dies lässt sich ändern

Steigende CO2-Preise verbinden viele Menschen erst einmal mit Nutzungseinschränkungen. Doch diese reichen nicht aus, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Entscheidend sind nämlich Investitionen. Eine aktuelle Studie ging deshalb der Frage nach, woran es hakt beim Verstehen des CO2-Preises und beim Ziehen der richtigen Schlüsse

Gender Gap beim Klimaschutz: Ist die Rettung des Planeten Frauensache?

Ob Seife oder Mehrwegbesteck: Viele Ökoprodukte werden gezielt an Frauen vermarktet und von Frauen gekauft. Nimmt das Männern die Motivation, selbst Verantwortung zu übernehmen - weil ihnen umweltschonendes Verhalten als zu feminin erscheint?

"Umweltverbände und Umweltbundesamt halten augenscheinlich wenig von gutem Marketing"

Viele Menschen schätzen vollkommen falsch ein, mit welchen individuellen Handlungen sie dem Klima wirklich helfen könnten. Das ergab kürzlich eine Umfrage der internationalen Unternehmensberatung A.T. Kearney. Am populärsten war ausgerechnet eine Maßnahme mit winzigem Klimanutzen. Woran liegt das? Und wie ließe sich das ändern? Ein Interview mit dem Initiator der Untersuchung, Frank Bilstein

"Handabdruck" statt "Fußabdruck" - ein Konzept für mehr Optimismus im Klimaschutz?

Inspiration statt Frustration, Handeln statt Lähmung - dies will das Konzept des "Carbon Handprint" schaffen, indem es positive Auswirkungen von Klimaschutz sichtbar und erzählbar macht. Denn auch wenn Informationen über Klimasünden wichtig sind, wirken sie häufig eher demotivierend

Wie Klimaschützer sich gegenseitig zu Untätigkeit anstiften

Medienberichte und Klimakampagnen sind voll von Appellen wie: "Wir müssen jetzt handeln!" Doch solche gutgemeinten Aufrufe bringen nichts, meint Dominic Hofstetter vom Forschungsnetzwerk "EIT Climate-KIC". Der einfache Grund: Sie sind zu allgemein. Die Klimacommunity, so Hofstetter, braucht neue Indikatoren für Klimapolitik und konkrete Handlungsaufrufe

Politik-Simulation "World Climate": Spielen kann Menschen zu mehr Klimaschutz motivieren

Viele Menschen finden Klimaschutz gut, doch den Schritt zum Engagement tun wenige. Spiele gelten als ein Mittel für aktives Lernen, zum Beispiel die Politik-Simulation "World Climate". Forscher haben nun deren Wirksamkeit getestet - und kommen zu positiven Ergebnissen

Idee aus den USA: Mit einem "Wahrheits-Gelöbnis" gegen Desinformation

Eine Initiative von Verhaltensforschern der Ohio State University will Privatpersonen wie Politiker und Intellektuelle zur Wahrheitsliebe erziehen, um der Verbreitung von Falschnachrichten Einhalt zu gebieten. Zwei Studien aus eigenem Hause attestieren erste Erfolge bei Facebook

"Scheinheilige Klimaschützer" - wie umgehen mit dem Heuchelei-Vorwurf?

Wenn Menschen bei anderen Heuchelei vermuten, reagieren sie sehr gereizt. Was genau sie an Heuchlern so aufregt, ist unter Psychologen umstritten. Ein Forscherteam der US-Universität Yale hat eine neue Erklärung vorgelegt - die auch bei der Klimakommunikation helfen könnte

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