"Wir brauchen für jeden Menschen eine Klima-Botschaft, von der er sich angesprochen fühlt"

Der Klimawandel ist offenbar ein kompliziertes Gesprächsthema, im Alltag kommt es praktisch nicht vor. Diese "soziale Stille" müsse durchbrochen werden, sagt Adam Corner vom britischen Think Tank Climate Outreach - und fordert eine "neue Klimakommunikation". Aber wie genau soll die aussehen?

Die große Verschwörung: Warum verweigern sich Menschen wissenschaftlichen Erkenntnissen?

Wenn Fakten der eigenen Weltanschauung widersprechen, werden sie häufig abgelehnt - in Zeiten von Trump, Brexit und Migrationsdebatten ein Befund mit politischer Durchschlagkraft. In einem Überblicksaufsatz haben die Psychologen Stephan Lewandowsky und Klaus Oberauer den Forschungsstand zum Thema zusammengefasst

Warum unser Gehirn darauf programmiert ist, den Klimawandel zu ignorieren

George Marshall, der Gründer des britischen ThinkTanks ClimateOutreach, taucht mit seinem Don't even think about it tief ein in die Psychologie der Klimakommunikation – und hat zahlreiche einleuchtende Ratschläge für Praktiker parat

Wer den Klimawandel weit weg wähnt, handelt nicht

Psychologische Distanz ist eine der größten Ursachen für Passivität, fanden Wissenschaftler der University of New England in einer Studie heraus. Allerdings liegt in dieser Erkenntnis auch die Chance, durch gelungene Kommunikation viele Menschen zum Handeln zu bewegen.

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Warum sind Klimaforscher so still? Zwei Psychotherapeuten haben eine Erklärung

Verglichen mit der Bedeutung, die der Klimawandel für die Zukunft der Menschheit hat, wird verblüffend wenig über ihn gesprochen. Auch Klimaforscher halten sich mit Wortmeldungen zurück. Im Online-Magazin OpenDemocracy erklären die britischen Psychotherapeuten Paul Hogget und Rosemary Randall dieses Verhalten als Fall von "sozialer Angstabwehr" - die langfristig gefährlich ist

Warum viele Menschen lieber nicht über den Klimawandel sprechen

In Kommunikationsforschung und Psychologie ist es schon lange Thema, dass Menschen mit Äußerungen zu kontroversen Themen vorsichtig sind: Wenn sie meinen, eine Minderheitenposition zu vertreten, schweigen sie eher. Eine US-Studie hat diesen Mechanismus nun auch beim Thema Klimawandel gefunden

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Sogar wer alarmiert ist vom Klimawandel, wird selten aktiv. Warum?

Wenn Menschen die Erderwärmung als bedrohlich empfinden, heißt das noch längst nicht, dass sie auch etwas dagegen tun. Warum viele Menschen passiv bleiben, hat eine Studie in Nature Climate Change untersucht. Großen Einfluss hat demnach das soziale Umfeld - und ob man glaubt, etwas verändern zu können

Klimakampagnen: Vom "Ich" zum "Wir"

Beim Werben für Klimaschutz wird häufig die individuelle Verantwortung betont. Eine aktuelle Studie in Climatic Change deutet darauf hin, dass ein anderer Ansatz wirksamer ist

Sorge um den Nachruf motiviert zum Handeln

Forscherinnen der New Yorker Columbia University stoßen in psychologischen Experimenten auf eine überraschende Motivation für Klimaschutz

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Einstellungen zum Klimawandel: Ideologie hat den größten Einfluss

In den vergangenen Jahren sind zahlreiche Untersuchungen dazu erschienen, was Menschen zum Klimawandel denken und warum. Eine Metastudie in Nature Climate Change hat aus ihnen nun einige Haupterkenntnise destilliert: Die Weltanschauung ist demnach wichtiger als zum Beispiel der Bildungsgrad. Aber selbst wenn jemand die Fakten zum Klimawandel akzeptiert, handelt er noch lange nicht klimaschonend

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