#FridaysForFuture: Die richtigen Ziele, aber die falschen Worte

Die streikenden Schülerinnen und Schüler um Greta Thunberg sind zweifellos Helden. "Hört auf die Wissenschaft", ist eine ihrer Kernforderungen - doch sie greift zu kurz. Fakten können nur ein Ausgangspunkt von Politik sein. Was getan werden sollte, ist keine wissenschaftliche Frage, argumentiert Darrick Evensen von der University of Edinburgh in einem Gastbeitrag. Vielmehr geht es um Moral und Werte

"The Seasons Alter" – Klimaethik für Dich und mich: ungewöhnlich, lesenswert, verständlich

Klimaschutz ist auch eine Frage von Verantwortung und Gerechtigkeit. Darüber müsse man reden, fordern die US-amerikanischen Philosophen Philip Kitcher und Evelyn Fox Keller. In ihrem Buch zeigen sie, wie solche Gespräche gelingen können – selbst wenn man unterschiedlicher Meinung ist

Moral oder Vernunft - was ist der stärkere Antrieb für klimaschonendes Verhalten?

In der Debatte um den Klimaschutz wird oft mit Fakten argumentiert und daran appelliert, dass es rational sei, die Folgen eines starken Temperaturanstiegs zu mindern. Aber vielleicht sind Menschen eher bereit, sich an moralischen Normen zu orientieren? Psychologische Experimente lassen das hoffen

"Scheinheilige Klimaschützer" - wie umgehen mit dem Heuchelei-Vorwurf?

Wenn Menschen bei anderen Heuchelei vermuten, reagieren sie sehr gereizt. Was genau sie an Heuchlern so aufregt, ist unter Psychologen umstritten. Ein Forscherteam der US-Universität Yale hat eine neue Erklärung vorgelegt - die auch bei der Klimakommunikation helfen könnte

"Das tiefe Verlangen des Menschen, gut zu sein"

Eine interkonfessionelle Andacht beim K3-Kongress in Salzburg hat Wissenschaft und Religiösität zusammengebracht. Vertreter von sieben Religionen eröffneten einen ganz eigenen Zugang zum hochabstrakten Thema Klimawandel 

Klimakampagnen: Vom "Ich" zum "Wir"

Beim Werben für Klimaschutz wird häufig die individuelle Verantwortung betont. Eine aktuelle Studie in Climatic Change deutet darauf hin, dass ein anderer Ansatz wirksamer ist

Moralische Argumente sind starkes Motiv für Klimaschutz

In der Klimakommunikation wird häufig auf positive Nebeneffekte von Klimaschutzmaßnahmen verwiesen. Eine weltweite Studie kam nun zu dem Ergebnis, dass solche „Co-Benefits“ unterschiedlich motivierend sind. Vorteile für die Gesundheit, die häufig herangezogen werden, wirken demnach weniger überzeugend als etwa Gerechtigkeitsargumente.