Dystopien, Epen, Heldengeschichten: Taugen fiktionale Formate bei der Klimakommunikation?

Mit wissenschaftlichen Fakten und Grafiken zum Klimawandel sind viele Menschen offenbar kaum zu erreichen. Klappt es mit spannenden Geschichten vielleicht besser? Ein Workshop auf dem K3-Kongress betrachtete Chancen und Risiken von "Storytelling" und "Narrativen"

Welche Rolle spielen Medien wirklich bei der Vermittlung von Klima-Wissen?

In Umfragen wird derzeit kaum ein Thema für so wichtig erachtet wie Klimawandel und Klimaschutz - dabei schreiben Journalisten schon seit rund 40 Jahren intensiv darüber. Die Hintergründe beleuchteten auf der K3-Konferenz in Karlsruhe die Kommunikationswissenschaftlerin Irene Neverla und der Linguist Martin Reisigl

Talanoa: Wenn hinter Paragraphen und Klima-Statistiken plötzlich Menschen hervortreten

Ab dem heutigen Montag tagt wieder der "Petersberger Klimadialog" - eine informelle Vorbereitungsrunde für den jährlichen UN-Klimagipfel. Was Formate jenseits des Üblichen bringen können, zeigte vor einigen Wochen die erste Runde der sogenannten "Talanoa-Gespräche", die von der Regierung des Inselstaates Fidschi in die Klimadiplomatie eingebracht wurden. Eine Reportage

Sechs Tipps vom und für den IPCC: Wie rede ich als Wissenschaftler über den Klimawandel?

Forscherinnen und Forscher haben es oft schwer, in Medien und Öffentlichkeit gehört zu werden. Dies gilt insbesondere bei politisch aufgeladenen Themen wie dem Klimawandel. Ein kompaktes Handbuch von IPCC und Climate Outreach gibt praktische Tipps - und gehört laut Rezensenten "zum besten, was je zum Thema geschrieben wurde"

Klima-Ausstellung in Bern: "Appelle ans Gewissen bringen wenig"

"Wasser unser - Sechs Entwürfe für die Zukunft", heißt eine Ausstellung zum Klimawandel im Alpinen Museum in Bern. Statt Vernunft oder Moral werden dort die Sinne des Publikums angesprochen, lobt die Schweizer Wochenzeitung WoZ in einer Rezension

"Noch mehr Studien, noch mehr Broschüren - davon muss man wegkommen"

Informationen und Bildung genügen nicht, um Menschen zu klimaschonendem Handeln zu motivieren. Dies belegte kürzlich erneut eine Studie des Umweltbundesamt. Es brauche, meint Journalismus-Professor Torsten Schäfer, eine emotionale Ansprache - und mitreißende, neue Erzählungen

Warum unser Gehirn darauf programmiert ist, den Klimawandel zu ignorieren

George Marshall, der Gründer des britischen ThinkTanks ClimateOutreach, taucht mit seinem Don't even think about it tief ein in die Psychologie der Klimakommunikation – und hat zahlreiche einleuchtende Ratschläge für Praktiker parat

Galerie der Vorbilder lädt ein zum Nachmachen

Nicht immer nur Katastrophenszenarien zu präsentieren, ist ein Ratschlag der Forschung zur Klimakommunikation. Die britische Website „It's happening“ setzt dies um und sammelt Mutmachgeschichen für den Kampf gegen den Klimawandel.

"Harte Konfrontation verstärkt den Widerstand nur"

Der norwegische Ökonom, Psychologe und Unternehmensberater Per Espen Stoknes analysiert in seinem neuen Buch, warum so viele Menschen die harte Realität des Klimawandels verleugnen – und schlägt neue Strategien für die Klimakommunikation vor