"Es ist wichtiger denn je, Leugnisten von Skeptikern zu unterscheiden"

Ob es um den Klimawandel geht, den Nutzen von Impfungen oder die Evolutionslehre - wer wissenschaftliche Fakten bestreitet, ist meist nicht von "gesunder Skepsis" getrieben. Sondern von einer fast ideologischen Haltung, argumentiert Christian Stöcker auf Spiegel Online und schlägt einen neuen Begriff hierfür vor: "Leugnismus"

"Wie Klima-Skeptizismus zu etwas Gefährlicherem wurde: zu Klima-Zynismus"

In einem langen Essay in der britischen Tageszeitung The Guardian beleuchtet der Cambridgte-Professor David Runciman, wie und warum Rechtspopulisten die Klimawissenschaften und andere Forschungsbereiche angreifen - und wie man darauf reagieren sollte

Was ist Wissenschaft - und was Pseudo? Die Mosaiksteine, um wissenschaftliche Glaubwürdigkeit abzuschätzen

Regelmäßig tauchen in den Medien oder im Internet Leute auf, die Forschungsergebnisse anzweifeln und behaupten, es besser zu wissen - nicht nur in den Klimawissenschaften. Doch woran kann man fundierte Wissenschafts-Kritik erkennen? Ein Interview mit Professor Matthias Beller von der Leibniz-Gemeinschaft

#kurzerklärt: ARD-Tagesschau entkräftet (Schein-) Argumente der Leugner des Klimawandels

Die Faktencheck-Rubrik der Hauptnachrichtensendung im Ersten bringt grundlegende Erkenntnisse der Klimaforschung auf den Punkt

In der Debatte über die vermeintliche "Pause der Erderwärmung" ziehen Klimaforscher Bilanz

Jahrelang wurde in der Öffentlichkeit über eine vermeintliche Verlangsamung des Klimawandels spekuliert. Bei genauer Betrachtung, so eine Meta-Analyse in der aktuellen Ausgabe von Nature, löst sich das Thema in Luft auf - die sogenannte "Erwärmungspause" lässt sich unter anderem durch interne Klimaschwankungen gut erklären. Doch die Wissenschaft sei für hektische öffentliche Debatten zu langsam gewesen

Wissenschafts-Kommunikation im Trump-o-zän: Wie wir alle das post-faktische Zeitalter verhindern können

Weltweit gingen am vergangenen Samstag viele Tausend Forscher beim „March for Science“ auf die Straße, um auf den Wert freier Wissenschaft hinzuweisen. Doch die Demonstrationen können nur ein erster Schritt gewesen sein, argumentiert der Hamburger Kommunikationsforscher Michael Brüggemann in einem Gastbeitrag. Die Wissenschaftskommunikation müsse sich auf die veränderten gesellschaftlichen und medialen Rahmenbedingungen einstellen – und mit ihr jeder Wissenschaftler.

March for Science: "Wir sollten uns auch in Deutschland nicht zu sicher fühlen"

An rund 500 Orten überall auf der Welt wurde am Sonnabend für die Wissenschaft marschiert, in Berlin schätzten die Veranstalter die Teilnehmerzahl auf 10.000

Oberverwaltungsgericht: UBA darf namentlich vor "Klimawandel-Skeptikern" warnen

In einer Broschüre hatte das Umweltbundesamt 2013 lautstarke Kritiker der Klimaforschung mit Namen genannt und kritisiert. Eine Klage dagegen wurde nun, wie der Tagesspiegel berichtet, letztinstanzlich abgewiesen

Kungelei oder klare Beweislage - was ist das eigentlich, "Konsens"?

Über Grundfragen des Klimawandels ist sich die Wissenschaft praktisch einig. Von einem "Konsens" der Klimaforschung ist die Rede. Doch der Begriff ist ebenso zentral wie schillernd, denn in der Politik bedeutet er etwas ganz anderes als in der Forschung. Dort ergibt er sich nicht durch irgendwelche Aushandlungsprozesse, sondern aus übereinstimmenden Ergebnissen unabhängiger Untersuchungen

Wie Verwaltungsprofis und Kommunalpolitiker an Nord- und Ostsee über den Klimawandel denken

In einer großangelegten Umfrage hat der Berliner Soziologe Thorsten Heimann das Verständnis von Klimawandel, -anpassung und -schutz in Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und Polen untersucht. Er rät: Erfolgversprechende Klimapolitik sollte lokale Besonderheiten im Blick behalten

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