"Die Fokussierung auf individuelles Verhalten spaltet die Gesellschaft" - fünf Thesen zur Klimakommunikation

Klimapaket, Greta Thunberg, 1,5°-Bericht - die Klimadebatten der vergangenen anderthalb Jahre waren ein Wechselbad, meint Achim Bubenzer, Physiker und ehemaliger Rektor der Hochschule Ulm. Und entwickelt in seinem Gastbeitrag einige Ideen, was anders laufen sollte. Unter anderem fragt er sich, ob den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft wirklich der Ernst der Lage bewusst ist - und wie man sie ihnen nahebringen könnte

Klimawandel – ich habe darüber geredet

Der Klimawandel ist kein Thema, das "Spaß macht". Darüber mit Freunden, Verwandten oder Kollegen ins Gespräch zu kommen, ist oft schwierig. Angeregt von beunruhigenden Berichten über die Klimagefahr hat es Achim Bubenzer das ganze Jahr 2017 über dennoch immer und immer wieder versucht. Welche Erfahrungen der Physiker und ehemalige Rektor der Hochschule Ulm dabei gemacht hat beschreibt er in einem Gastbeitrag. Und was ihm hilft, seinen Optimismus zu bewahren

Salzburg, September 2017: Konferenz zur Klimakommunikation bringt erstmals Praktiker und Experten zusammen

Wie kommt man über Klimawandel und Klimaschutz ins Gespräch? Wie gelingt Klimakommunikation? Eine Konferenz in Salzburg bringt hierzu erstmals die Klimacommunity aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen

Wirksam kommunizieren in Sachen Klimawandel: Weiterbildungs-Angebote im Überblick

Gespräche über den Klimawandel sind schwierig, es gibt zahlreiche psychologische und kommunikative Hürden. Wie sich diese überwinden lassen, ist für klimafakten.de seit Jahren ein Thema. Immer wieder werden wir gefragt, wo man denn konkret lernen könne, wirksam zum Klima zu kommunizieren. Wir haben recherchiert, welche Angebote es gibt - doch offenbar sind diese noch sehr spärlich gesät

"Der Kampf gegen den Klimawandel braucht eine Wende in der Kommunikation"

Der Heidelberger Zukunftsforscher Eike Wenzel diagnostiziert in seiner Kolumne im Handelsblatt, dass sich die Debatten um den Klimawandel in einer "kommunikativen Sackgasse" befänden - und schlägt einige Gegenmittel vor: Man müsse die Öffentlichkeit gegen Desinformation immunisieren und ihnen konkrete Handlungsmöglichkeiten gegen die Klimakrise aufzeigen

Welche Rolle spielen Medien wirklich bei der Vermittlung von Klima-Wissen?

In Umfragen wird derzeit kaum ein Thema für so wichtig erachtet wie Klimawandel und Klimaschutz - dabei schreiben Journalisten schon seit rund 40 Jahren intensiv darüber. Die Hintergründe beleuchteten auf der K3-Konferenz in Karlsruhe die Kommunikationswissenschaftlerin Irene Neverla und der Linguist Martin Reisigl

Best of klimafakten.de: Unser neues Magazin zur Klimakommunikation mit Tipps und Hintergründen

"Das Klima zum Thema machen: So geht's" - unter diesem Titel veröffentlichen wir zum zweiten Mal eine Auswahl von Artikeln zu Theorie und Praxis der Klimakommunikation. Das 44-seitige, gemeinsam mit dem Bundesverband Klimaschutz (BVKS) erarbeitete Magazin ist ab sofort auf Papier oder als pdf-Datei kostenlos erhältlich

Das einfachste Mittel gegen den Klimawandel? Im Freundes- und Familienkreis darüber reden

Wenn eine Information von nahestehenden Menschen kommt, wird sie meist ernster genommen - das weiß die Sozialforschung schon lange. Eine Studie im Fachmagazin PNAS kam nun zu dem Ergebnis, dass sich das allgemeine Bewusstsein für den Klimawandel erhöhen ließe, wenn mehr darüber gesprochen würde. So könne gar ein selbstverstärkender Prozess in Gang kommen

"Erst mal ausreden lassen": Handwerkszeug für die Klima-Debatte am Stammtisch

Initiiert vom Klimabündnis Österreich und gefördert vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus will das Projekt "Klima[:A:]rtikulieren" den Klimawandel nahe an die Leute bringen - zum Beispiel mit einem Videoclip. Oder auf Bierdeckeln

"Es müsste viel mehr darum gehen, Lösungsansätze zum Klimawandel zu kommunizieren"

Appelle an den Einzelnen, sich klimaschonend zu verhalten, greifen zu kurz und frustrieren viele Menschen - das sagt die Hamburger Kommunikationswissenschaftlerin Imke Hoppe. Sie verlangt mehr Debatten über politische Regelungen und mehr "konstruktive Klimakommunikation"

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