Neue Grafik: Wie der IPCC seine Schätzung für den Anstieg der Meeresspiegel erhöht

In jahrelanger Kleinarbeit haben mehr als hundert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den Weltklimarat den Forschungsstand zum Thema Ozeane und Eismassen im Klimawandel zusammengestellt und bewertet. Ein Kernergebnis des Spezialreports: Weil unter anderem der antarktische Eisschild schneller abtaut, steigen die Meeresspiegel stärker an

Klimawandel - eine Faktenliste

Anlässlich des G20-Gipfels im Juli 2017 in Hamburg haben Klimaexpertinnen und -experten wichtige Forschungsergebnisse zum Klimawandel zusammengefasst

Behauptung: „Der IPCC hat das Abschmelzen der Himalaya-Gletscher übertrieben"

„In seinem Report von 2007 behauptete der IPCC, die Gletscher des Himalaya würden bis zum Jahr 2035 verschwunden sein. Das war eine heillose Übertreibung. Damit wollten die Wissenschaftler politischen Druck für mehr Klimaschutz machen.“

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Behauptung: „Die Gletscher schmelzen gar nicht“

„Aus allen Teilen der Welt gibt es Berichte, dass die Gletscher nicht mehr schrumpfen, sondern wieder wachsen, aus Alaska zum Beispiel, aber auch aus Kanada, Neuseeland, Grönland oder Norwegen.“

Behauptung: „Es gibt gar keine Erderwärmung“

Behauptung: „All diese Studien zum Klimawandel sind, wie wir jetzt sehen, bloß Scharlatanerie.“
Sarah Palin, ehemalige Kandidatin der US-Republikaner für die Vize-Präsidentschaft

Behauptung: „Der Klimawandel ist nicht so schlimm“

"Zwei Jahrtausende Menschheitsgeschichte zeigen, dass Warmzeiten gut waren für die Menschen und Phasen kühlen Klimas große Hungersnöte und Epidemien brachten."