"Wir brauchen für jeden Menschen eine Klima-Botschaft, von der er sich angesprochen fühlt"

Der Klimawandel ist offenbar ein kompliziertes Gesprächsthema, im Alltag kommt es praktisch nicht vor. Diese "soziale Stille" müsse durchbrochen werden, sagt Adam Corner vom britischen Think Tank Climate Outreach - und fordert eine "neue Klimakommunikation". Aber wie genau soll die aussehen?

Die große Verschwörung: Warum verweigern sich Menschen wissenschaftlichen Erkenntnissen?

Wenn Fakten der eigenen Weltanschauung widersprechen, werden sie häufig abgelehnt - in Zeiten von Trump, Brexit und Migrationsdebatten ein Befund mit politischer Durchschlagkraft. In einem Überblicksaufsatz haben die Psychologen Stephan Lewandowsky und Klaus Oberauer den Forschungsstand zum Thema zusammengefasst

Forscherin, konservativ, gläubig: Katharine Hayhoe, "eine der besten Botschafterinnen des Klimaschutzes"

Die New York Times widmet einer Klimawissenschaftlerin ein ausführliches Porträt: Katharine Hayhoe, 44, Atmosphärenforscherin an der Technischen Universität Texas - und evangelikale Christin. Das verleiht ihr Glaubwürdigkeit bei Konservativen und erlaubt es ihr so, Klimafakten an eine besonders skeptische Zielgruppe zu bringen

Neugier schlägt Ideologie: Wissenschafts-Freaks entkommen den eigenen Vorurteilen

Menschen, die besonders neugierig auf Wissenschaft sind, können der Versuchung oft nicht widerstehen: Anders als die meisten anderen Menschen befassen sie sich auch mit Themen, die ihrer politischen Überzeugung klar widersprechen. Das könnte sich die Klimakommunikation zunutze machen, so das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie

Verändert sich der Blick auf den Klimawandel, wenn man Kinder hat?

Ja, meinen zwei Forscherinnen von der schwedischen Universität Östersund. Ihre Befunde haben sie in der Fachzeitschrift Risk Analysis veröffentlicht. Demnach wird vor allem die emotionale Besorgnis aktiviert. Offenbar kommt es aber bei derartigen Untersuchungen stark darauf an, wie man die Fragen formuliert

Zehn Jahre Forschung zu Klimakommunikation – ein Aufsatz zieht Bilanz

Wie reden über den Klimawandel? Die kalifornische Geografin Susanne Moser gibt in WIREs Climate Change einen Überblick über mehr als tausend Studien zur Klimakommunikation, die seit 2005 erschienen sind

"Demokratie ist die Antwort auf den Klimawandel"

In der US-Zeitschrift Foreign Policy geht der Ökonom Robert Looney anhand konkreter Daten der Frage auf den Grund, welche Regierungsformen besser auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren können - demokratische oder autoritäre. Das Ergebnis fällt eindeutig aus

Framing: Klimaschutz den "richtigen" Rahmen geben

Viel ist in der Klimakommunikation vom sogenannten "Framing" die Rede – also davon, Informationen jeweils in einer Form zu vermitteln, die auf das spezifische Publikum zugeschnitten ist. Doch die Forschungslage zum Thema ist noch unübersichtlich, wie ein Blick auf drei aktuelle Studien zeigt

"Etiketten sind kontraproduktiv"

Weil die Debatte um die Klimaforschung längst zu einem Kulturkampf geworden ist, plädieren zwei britische Forscherinnen für den Verzicht auf Gruppenbenennungen

Kampf um die Klimaforschung in den USA: "Es ist ein Konflikt in den Köpfen"

Im Deutschlandfunk berichtet der niederländische Sozialwissenschaftler Tom Postmes von den gruppendynamischen Prozesse, die beide Lager prägen und den Dialog zwischen ihnen behindern

Seiten