Falschaussagen zur Wissenschaft: In Meinungsbeiträgen erlaubt?

In den Medien tauchen gelegentlich fehlerhafte oder zumindest zweifelhafte Aussagen zur Klimaforschung auf. Gegen einen solchen Fall ist kürzlich ein britischer Forscher vorgegangen – erfolglos. Häufig handelt es sich bei derartigen Texten um Meinungsartikel, die den besonderen Schutz der Presse- und Meinungsfreiheit genießen. Doch ein Blick in die Standesregeln der Presse zeigt, dass die journalistische Sorgfaltspflicht auch dort gilt

"Machen wir uns die Mühe, Falschinformationen zu korrigieren"

Wenn in Zeitungen, Blogs oder neuerdings sogar vom künftigen US-Präsidenten wissenschaftliche unhaltbare Dinge verbreitet werden - was sollten Forscher dann tun? Der britische Geochemiker Phil Williamson plädiert im Fachmagazin Nature für unverdrossenes Widersprechen. Und macht einen ganz konkreten, innovativen Vorschlag