Erschweren Facebook, YouTube, Twitter & Co. eine konstruktive Klimapolitik? Ja, warnt Mike S. Schäfer

Die sogenannten 'Sozialen Medien' haben die öffentliche Kommunikation grundlegend verändert - auch jene zu Klimawandel und Klimaschutz. Aber sind die Folgen eher positiv? Oder doch negativ? Wir veröffentlichen ein Pro&Contra von Mike S. Schäfer (Universität Zürich) und Peter North (University of Liverpool). Schäfer meint: Social Media fragmentieren und polarisieren die Klimadebatte - und erschweren sie so

Erschweren Facebook, YouTube, Twitter & Co. eine konstruktive Klimapolitik? Nein, entgegnet Peter North

Die sogenannten 'Sozialen Medien' haben die öffentliche Kommunikation grundlegend verändert - auch jene zu Klimawandel und Klimaschutz. Aber sind die Folgen positiv oder negativ? Wir veröffentlichen ein Pro&Contra von Mike S. Schäfer (Universität Zürich) und Peter North (University of Liverpool). North meint: Social Media machen neue, radikale Stimmen sichtbarer und befördern so eine demokratische Klimapolitik

Den Forscherkonsens zum Klimawandel offensiv thematisieren: Bringt das was?

Mehr als 90 Prozent der Experten sind sich einig, dass die menschengemachte Erderwärmung existiert. Viele Laien aber unterschätzen diesen Konsens. Ob sich Klimakommunikatoren dieser Fehlwahrnehmung widmen sollen, ist unter Sozialwissenschaftlern umstritten. Worum dreht sich die Debatte? Und gibt es eine salomonische Lösung?

"Wertekonflikte und Kulturkämpfe um den Klimawandel sind vorprogrammiert"

Technische Lösungen können bei der Bewältigung des Klimawandels helfen - aber die Gesellschaften nicht retten, erklärte der britische Geograph und Klimatologe Mike Hulme auf dem K3-Kongress in Salzburg. Es führe kein Weg daran vorbei, sich den Konflikten einer Gesellschaft im Wandel zu stellen