Sie würde gern in Bild für höhere Benzinpreise werben. Er kontert Desinformation – und er tut es hartnäckig

Die Öffentlichkeit zu informieren, die Politik zu beraten, das gehört zu den Kernaufgaben der Klimaforschung. Doch dabei kann man sehr unterschiedlich vorgehen. In einer Porträtserie stellt klimafakten.de in den kommenden Monaten acht Wissenschaftler:innen vor – und ihren Ansatz, öffentlich zu kommunizieren. Teil 1: Brigitte Knopf vom MCC Berlin und Stefan Rahmstorf vom PIK

Was ist wichtig für die Akzeptanz eines CO2-Preises? Transparenz, Verlässlichkeit – und Gerechtigkeit

Zum Jahresende ist – fast unbemerkt – der sogenannte CO2-Preis um fünf Euro pro Tonne gestiegen. Die Große Koalition hat ihn 2019 eingeführt, doch er bleibt ein Reizthema, das die Politik lieber meidet. Dabei ist die Bepreisung von Treibhausgasen sehr hilfreich fürs Klima, und sie lässt sich sozial ausgestalten. Was läuft da schief in der Kommunikation? Und welche Ratschläge hat die Forschung zu bieten?

"Argumente der Verzögerung können psychisch sehr entlastend sein"

Wissenschaftlich ist klar: Der Treibhausgasausstoß muss schnellstmöglich auf Null sinken. Doch Klimaschutz kommt nur langsam voran, der UN-Gipfel in Glasgow brachte nur teilweise Fortschritte, und die laufenden Klima-Koalitionsverhandlungen in Berlin schleppen sich. Warum funktionieren Argumente, mit denen Klimaschutz so oft verzögert wird? Und wie kann man kontern? Ein Interview mit den Sprecherinnen von „Psychologists for Future“

Schlagworte:

Infografik und Online-Quiz: Dies sind die häufigsten Verzögerungsargumente in der Klimaschutz-Debatte

In einer vielbeachteten Studie hat das Berliner Forschungsinstitut MCC populäre Argumentationsmuster analysiert, mit denen stärkerer Klimaschutz aufgeschoben oder blockiert wird. Wir präsentieren die Ergebnisse jetzt in einer großen Infografik - und einem interaktiven Spiel für Computer und Smartphone

Nicht ich. Nicht jetzt. Nicht so. Zu spät: Mit welchen Argumentationsmustern Klimaschutz gebremst wird

Das größte Problem in der Klimakommunikation sind nicht (mehr) Personen, die den Klimawandel leugnen. Stattdessen sind, so eine aktuelle Studie, zunehmend andere Strategien en vogue: Solche, mit denen sich auf eine Verzögerung wirksamer Klimaschutzmaßnahmen hinarbeiten lässt

Das war unser erster #KlimaChat – Hier nochmal einige Highlights aus der Twitter-Fragestunde

Zwei Stunden, drei Expert_innen des Berliner Forschungsinstituts MCC, Dutzende Fragen. Am Mittwoch haben wir auf Twitter unseren ersten #KlimaChat veranstaltet, das Thema lautete "Klimaschutz: Was wirkt? Global, national, ganz privat". Ein kleiner Rückblick

IPCC und Klimaforschung: Wie umgehen mit der Flut an wissenschaftlicher Literatur?

Der Weltklimarat wird 2021 seinen nächsten Report zum Sachstand der Klimaforschung vorlegen. Doch der IPCC steht vor einem Problem: Die Menge der relevanten Fachliteratur ist in den vergangenen Jahren exponentiell gestiegen. Dieses Problem zu lösen, schreibt der Berliner Umweltökonom Jan Minx in einem Gastbeitrag, sei unerlässlich für die Reputation des IPCC