Geschlechtergräben beim Klimawandel: Wie soll die Klimakommunikation mit ihnen umgehen?

Frauen tragen weniger zur Klimakrise bei als Männer, sind aber stärker davon betroffen. Sie haben in der Regel ein stärkeres Bewusstsein für das Problem und spielen in der Klimabewegung häufig führende Rollen. Dennoch dominieren in den Medien oft Männer. Aktivistinnen fordern mehr Aufmerksamkeit für das Problem - aber warnen auch davor, in neue Genderstereotypen zu verfallen

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"Wir brauchen eine Bewegung #VäterForFuture"!

#FridaysForFuture hat Unglaubliches geleistet, aber durch die Corona-Pandemie plötzlich die Bühne verloren. Der ältere - und vor allem der männliche - Teil der Gesellschaft muss endlich in Bewegung kommen, denn er sitzt in Wirtschaft und Politik allzu oft an den Schalthebeln. Ein Aufruf von Achim Bubenzer

Gender Gap beim Klimaschutz: Ist die Rettung des Planeten Frauensache?

Ob Seife oder Mehrwegbesteck: Viele Ökoprodukte werden gezielt an Frauen vermarktet und von Frauen gekauft. Nimmt das Männern die Motivation, selbst Verantwortung zu übernehmen - weil ihnen umweltschonendes Verhalten als zu feminin erscheint?

"Klimawandel ist männergemachtes Problem - und braucht eine feministische Lösung"

Insbesondere Frauen leiden unter den Folgen der Erdüberhitzung, sagt Mary Robinson, Ex-Präsidentin der Republik Irland und ehemalige UN-Hochkommissarin für Menschenrechte. Deshalb müssten ihre Interessen und Bedürfnisse stärker bei Klimaschutzmaßnahmen berücksichtigt werden - mit ihrer Kampagne "Mothers of Invention" zeigt Robinson, wie das geht

Grün gefährdet Männlichkeit - aber ein maskulines Image geht auch mit Öko-Produkten

Warum greifen Männer seltener als Frauen zu umwelt- und klimaschonenden Produkten? Weil sie dadurch offenbar ihre Männlichkeit bedroht sehen, schreiben US-amerikanische und chinesische Forscher im Journal of Consumer Research. Zugleich zeigen sie, dass eine "maskuline" Vermarktung das Interesse männlicher Kunden an "grünen" Produkten deutlich steigern kann

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