Kungelei oder klare Beweislage - was ist das eigentlich, "Konsens"?

Über Grundfragen des Klimawandels ist sich die Wissenschaft praktisch einig. Von einem "Konsens" der Klimaforschung ist die Rede. Doch der Begriff ist ebenso zentral wie schillernd, denn in der Politik bedeutet er etwas ganz anderes als in der Forschung. Dort ergibt er sich nicht durch irgendwelche Aushandlungsprozesse, sondern aus übereinstimmenden Ergebnissen unabhängiger Untersuchungen

"Über die Erderwärmung sprechen, ohne sie beim Namen zu nennen"

Wie redet man über den Klimawandel mit Menschen, die bereits seine Folgen spüren  - aber trotzdem seine Existenz bestreiten? Die New York Times liefert Antworten in einer ausführlichen Reportage aus dem Flecken Glen Elder im ländlichen, konservativen US-Bundesstaat Kansas

"Wir brauchen für jeden Menschen eine Klima-Botschaft, von der er sich angesprochen fühlt"

Der Klimawandel ist offenbar ein kompliziertes Gesprächsthema, im Alltag kommt es praktisch nicht vor. Diese "soziale Stille" müsse durchbrochen werden, sagt Adam Corner vom britischen Think Tank Climate Outreach - und fordert eine "neue Klimakommunikation". Aber wie genau soll die aussehen?

Umfrage in fünf Ländern: Was Journalisten über den Klimawandel denken

Die Vorstellungen und Einstellungen von Journalisten haben einen deutlichen Einfluss auf ihre Berichterstattung. Ein deutsch-schweizer Forschungsteam hat nun erforscht, was Journalisten über den Klimawandel denken. Die Ergebnisse ihrer internationalen Umfrage geben einige überraschende Einblicke

Warum unser Gehirn darauf programmiert ist, den Klimawandel zu ignorieren

George Marshall, der Gründer des britischen ThinkTanks ClimateOutreach, taucht mit seinem Don't even think about it tief ein in die Psychologie der Klimakommunikation – und hat zahlreiche einleuchtende Ratschläge für Praktiker parat

Framing: Klimaschutz den "richtigen" Rahmen geben

Viel ist in der Klimakommunikation vom sogenannten "Framing" die Rede – also davon, Informationen jeweils in einer Form zu vermitteln, die auf das spezifische Publikum zugeschnitten ist. Doch die Forschungslage zum Thema ist noch unübersichtlich, wie ein Blick auf drei aktuelle Studien zeigt

Der IPCC-Report in den Medien: Wenig Lösungen, viel Katastrophe

Journalisten in Großbritannien und den USA berichten beim Thema Klimawandel eher über Konflikte und negative Zukunftsprognosen als über konkrete Handlungsmöglichkeiten. Das zeigt ein Studie zur Berichterstattung über den Fünften Weltklimabericht

"Harte Konfrontation verstärkt den Widerstand nur"

Der norwegische Ökonom, Psychologe und Unternehmensberater Per Espen Stoknes analysiert in seinem neuen Buch, warum so viele Menschen die harte Realität des Klimawandels verleugnen – und schlägt neue Strategien für die Klimakommunikation vor

Nützt es, positive Nebeneffekte von Klimaschutz zu betonen?

Anders als frühere Untersuchungen findet eine aktuelle Studie in Nature Climate Change keine Belege dafür, dass das sogenannte Reframing die Zustimmung zu Klimapolitik erhöht - der Hinweis auf den "Zusatznutzen" von Klimaschutz verfange demnach nicht wirklich

Von der Wissenschaft schweigen, um das Klima zu retten?

Ein britischer Forscher schlägt vor, in Debatten über Klimaschutz künftig auf wissenschaftliche Begründungen zu verzichten

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