"Die große Klima-Stille: Wir stehen am Rand eines Abgrunds und ignorieren es"

In einem Essay im Guardian fragt der australische Philosoph Clive Hamilton: Warum reagiert die Menschheit nicht angemessen auf eine Bedrohung, deren Existenz die Wissenschaft ihr so klar vor Augen führt?

Verändert sich der Blick auf den Klimawandel, wenn man Kinder hat?

Ja, meinen zwei Forscherinnen von der schwedischen Universität Östersund. Ihre Befunde haben sie in der Fachzeitschrift Risk Analysis veröffentlicht. Demnach wird vor allem die emotionale Besorgnis aktiviert. Offenbar kommt es aber bei derartigen Untersuchungen stark darauf an, wie man die Fragen formuliert

Warum sind Klimaforscher so still? Zwei Psychotherapeuten haben eine Erklärung

Verglichen mit der Bedeutung, die der Klimawandel für die Zukunft der Menschheit hat, wird verblüffend wenig über ihn gesprochen. Auch Klimaforscher halten sich mit Wortmeldungen zurück. Im Online-Magazin OpenDemocracy erklären die britischen Psychotherapeuten Paul Hogget und Rosemary Randall dieses Verhalten als Fall von "sozialer Angstabwehr" - die langfristig gefährlich ist

Sogar wer alarmiert ist vom Klimawandel, wird selten aktiv. Warum?

Wenn Menschen die Erderwärmung als bedrohlich empfinden, heißt das noch längst nicht, dass sie auch etwas dagegen tun. Warum viele Menschen passiv bleiben, hat eine Studie in Nature Climate Change untersucht. Großen Einfluss hat demnach das soziale Umfeld - und ob man glaubt, etwas verändern zu können

"Liebe Klimaforscher, was fühlen Sie?"

Diese einfache Frage stellt der australische Wissenschaftskommunikator Joe Duggan an eine Reihe von Forschern. Die eindrucksvollen Antwortbriefe veröffentlicht er auf seiner Internetseite - und schafft so einen neuartigen Zugang zu Klimawandel und Klimaforschung

Gefühle und Wissenschaft? Ein Fotograf gibt der Klimaforschung ein Gesicht

Persönliche Ängste statt abstrakter Fakten: Mit seinem Fotoprojekt "Scared Scientists" versucht der australische Fotograf Nick Bowers, die Gefahren des Klimawandels zu vermitteln

Unterstützung für Klimaschutz: Gefühle toppen Grundwerte

Eine Studie des Yale Center for Climate Change Communication untersucht den Einfluss von Emotionen auf die Unterstützung bzw. Ablehnung von Klimaschutz

"Die hausgemachte Sintflut"

Schuld lähmt, Wissen weist den Weg, Kunst aktiviert - diese These vertreten der dänische Künstler Olafur Eliasson und der dänische Geologe Minik Rosing in einem Essay im Tagesspiegel

Klimaforscher leiden in der persönlichen Hölle

Eigentlich haben Gefühle keinen Platz in der Forschung, das ist eine Grundregel der empirischen Wissenschaft. Aber wie, fragt Welt Online in einer langen Reportage, verarbeiten Klimawissenschaftler ihre oft apokalyptischen Forschungsergebnisse?

Wenn das Ende der Welt Dein täglicher Job ist …

Das US-Männermagazin Esquire, sonst eher bekannt für Modefotos und Bilder leichtbekleideter Frauen, überrascht in der August-Ausgabe mit einer langen Reportage über Klimaforscher: Bei vielen herrsche gedrückte Stimmung, weil der Klimawandel schlimmer sei als gedacht – aber die Öffentlichkeit dies nicht hören will.

Seiten