"Die ersten Boten des Wandels"

Ende Mai legte das Umweltbundesamt einen 260-seitigen "Monitoringbericht" dazu vor, inwieweit der Klimawandel in Deutschland bereits spürbar ist. Auf einer Doppelseite hat die Süddeutsche Zeitung den Report eindrucksvoll aufbereitet

Umfrage: Klimabesorgnis ist weltweit sehr ungleich verteilt

Beunruhigt sind vor allem Menschen in Lateinamerika und Afrika südlich der Sahara, zeigt eine Umfrage in 40 Staaten. In Ländern mit hohen CO2-Emissionen hingegen sorgen sich vergleichsweise wenige Menschen. In fast allen Staaten gibt es aber eine Mehrheit für das Pariser Klimaschutzabkommen

In Sachen Klimawandel ist Deutschland fünfgeteilt

Züricher Sozialforscher haben in der deutschen Öffentlichkeit fünf Teilgruppen mit verschiedenen Einstellungen zum Klimawandel identifiziert - von "Alarmierten" bis hin zu "Zweiflern". Doch anders als in den USA fehlen hierzulande die ideologisierten Leugner der Erderwärmung

Behauptung: „Die Erderwärmung wird Deutschland kaum Probleme bereiten"

Behauptung: "Die Folgen der Erderwärmung für Deutschland sind nicht sehr schlimm – und einige sogar positiv. Es wird hierzulande kein Klima geben, mit dem Menschen nicht schon heute irgendwo auf der Welt konfrontiert sind. Deutschland wird die Folgen jedenfalls gut bewältigen – auf teure Klimaschutzmaßnahmen, die Wirtschaft und Wohlstand bedrohen, sollten wir deshalb verzichten."

Klimabewusstsein in Deutschland hoch – und wenig ideologisiert

Mehr als neunzig Prozent der Deutschen akzeptieren die Realität des Klimawandels, ergab eine Studie der Universität Kassel, fast drei Viertel unterstützen staatliche Klimaschutzprogramme. Konservative sind zwar weniger zu Klimaschutz bereit, aber sie leugnen – anders als etwa in den USA – nicht die Erkenntnisse der Klimawissenschaft

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