Glossar
G
Ein Gletscher ist eine vorwiegend aus Schnee hervorgegangene Eismasse, welche sich aufgrund von Hangneigung, Struktur des Eises, Temperatur und der aus der Masse des Eises und den anderen Faktoren hervorgehenden Schubspannung eigenständig bewegt.
Gletscher sind die größten Süßwasserspeicher der Welt und nach den Ozeanen die größten Wasserspeicher der Erde überhaupt und bedecken in den Polargebieten große Teile der Landflächen. Daher sind Gletscher auch bedeutend als Wasserzulieferer für viele Flusssysteme und haben entscheidenden Einfluss auf das Weltklima.
Die klimatischen Effekte sind lokal und regional komplex und von der inneren Dynamik des Klimasystems, z.B. von der Zirkulation in der Atmosphäre und im Ozean und dem Wettergeschehen, abhängig. Eine globale Erhöhung des Treibhauseffekts kann an einigen Orten auch eine Abkühlung bedeuten. Um den Klimawandel zu messen, muss daher auf einen global gemittelten Temperaturwert bzw. die globale Mitteltemperatur zurückgegriffen werden.
Die globale Mitteltemperatur beruht auf Daten von mehreren Tausend Messstationen weltweit.
Die Oberflächenströme des Ozeans sind größtenteils eine Folge der atmosphärischen Zirkulation, d.h. vor allem der Passat- und der Westwinde, und erfahren durch die Erdrotation eine charakteristische Ablenkung (Corioliskraft). Einige wichtige Ströme werden aber auch durch windbedingten Wasserstau an den Rändern der Kontinente angetrieben.
Viele dieser Strömungen sind zusammen mit wichtigen Tiefenströmen Teil eines alle drei Ozeane umspannenden Strömungssystems, des "großen marinen Förderbands" (engl.: the great ocean conveyor belt), das sich vom Nordatlantik über das antarktische Zirkumpolarmeer und den Indischen Ozean bis in den nördlichen Pazifik und zurück erstreckt.





