Ein Aids-Forscher warnt: "Wissenschaft zu leugnen kostet Menschenleben"

Nicht nur Erkenntnisse der Klimaforschung werden bisweilen offen bezweifelt oder gar feindselig zurückgewiesen - auch andere Disziplinen machen solche Erfahrungen, etwa die Medizin. Welch schlimme Folgen dies haben kann, zeigt der US-amerikanische Aids-Forscher Richard Marlink auf

"Wie Klima-Skeptizismus zu etwas Gefährlicherem wurde: zu Klima-Zynismus"

In einem langen Essay in der britischen Tageszeitung The Guardian beleuchtet der Cambridgte-Professor David Runciman, wie und warum Rechtspopulisten die Klimawissenschaften und andere Forschungsbereiche angreifen - und wie man darauf reagieren sollte

Was ist Wissenschaft - und was Pseudo? Die Mosaiksteine, um wissenschaftliche Glaubwürdigkeit abzuschätzen

Regelmäßig tauchen in den Medien oder im Internet Leute auf, die Forschungsergebnisse anzweifeln und behaupten, es besser zu wissen - nicht nur in den Klimawissenschaften. Doch woran kann man fundierte Wissenschafts-Kritik erkennen? Ein Interview mit Professor Matthias Beller von der Leibniz-Gemeinschaft

March for Science: "Wir sollten uns auch in Deutschland nicht zu sicher fühlen"

An rund 500 Orten überall auf der Welt wurde am Sonnabend für die Wissenschaft marschiert, in Berlin schätzten die Veranstalter die Teilnehmerzahl auf 10.000

"Ein Marsch für die Wissenschaft und für Fakten - nicht gegen Trump"

Beim "March for Science" soll am kommenden Samstag in mehr als 500 Städten überall auf der Welt für die Freiheit der Forschung demonstriert werden. Im Magazin Science erklären Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 17 Ländern, warum sie an den Demonstrationen teilnehmen wollen

"Ich bin Arktis-Forscherin. Donald Trump löscht meine Quellen"

Im Guardian warnt Victoria Hermann, Wissenschaftlerin an der britischen Cambridge-University und Leiterin des US-amerikanischen Arctic Institute, vor dem Verschwinden wichtiger Klimafakten auf US-Regierungsservern: "Ein vorsätzlicher Versuch, unsere Fähigkeit zu guten, politischen Entscheidungen zu unterhöhlen"

Debatte über Science Marches: Sollen Wissenschaftler auf die Straße gehen?

Zum "Tag der Erde" am 22. April sind weltweit "Märsche für die Wissenschaft" geplant. Anlass ist die unverhüllt wissenschaftsfeindliche Politik der neuen US-Regierung unter Donald Trump. Doch die Forschercommunity ist gespalten: Passen öffentliche Demonstrationen zur Rolle der Wissenschaft? Die Nürnberger Journalistikprofessorin Beatrice Dernbach gibt einen Überblick über das Für und Wider

Behauptung: „Forscher übertreiben die Klimarisiken mit Absicht“

Behauptung: Um ihre Jobs zu sichern und mehr Forschungsgelder zu erhalten, übertreiben Klimawissenschaftler Ausmaß und Risiken der Erderwärmung.

Behauptung: „Es gibt (noch) keinen wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel“

Behauptung: Es gibt keinen wissenschaftlichen Konsens darüber, dass die Freisetzung von Kohlendioxid, Methan oder anderen Treibhausgasen durch den Menschen derzeit oder in absehbarer Zeit eine katastrophale Erwärmung der Erdatmosphäre bewirken wird.

Behauptung: „Gehackte E-Mails von Klimaforschern belegen, dass sie lügen und betrügen“

Behauptung: Im Herbst 2009 wurden gehackte Daten aus der Climatic Research Unit (CRU) der University of East Anglia bekannt. Die 1.079 E-Mails und 72 Dokumente belegen, dass Wissenschaftler Daten zum Klimawandel manipuliert haben. Sie hatten sich abgesprochen, die Erwärmung zu übertreiben und geben intern zu, dass ihre öffentlichen Stellungnahmen Fehler enthielten.

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