Wie Wissenschaftsleugner den Eisbären als Zielscheibe nutzen - und welche Strategie dahintersteckt

Die Erderhitzung bedroht die Zukunft der Eisbären. Doch Leugner des Klimawandels behaupten oft das Gegenteil. An ihren Blogs hat ein Forscherteam typische Kommunikationsstrategien der Szene untersucht: Sie greift sich demnach ein besonders anschauliches Thema heraus, blendet wissenschaftliche Erkenntnisse aus und attackiert Forscher - um Zweifel am Klimawandel insgesamt zu schüren

"Oh, wie süß ist das denn!?" - Tierbabys als Trojanisches Pferd des Klimas

Fotos von possierlichen Tieren sind im Internet ein Renner. Diese Vorliebe macht sich, wie DeutschlandRadio Wissen berichtet, der Fotograf und Meeresbiologie Paul Nicklen zunutze - um Menschen die Folgen der Erderwärmung nahezubringen

Behauptung: „Al Gores Film 'Eine unbequeme Wahrheit' ist voller Fehler“

Behauptung: Ein Londoner Richter hat im Jahr 2007 den Klima-Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit“ wegen zahlreicher wissenschaftlicher Fehler verurteilt und dessen Vorführung an britischen Schulen gestoppt.

Behauptung: „Die Zahl der Eisbären nimmt trotz Klimawandel zu“

Behauptung: „Die weltweite Eisbärenpopulation hat aufgrund strengerer Jagdbestimmungen im Lauf der vergangenen Jahrzehnte beträchtlich zugenommen: Zählte man in den sechziger Jahren etwa 5.000 Exemplare dieser Art, so sind es heute rund 25.000.“
(Bjorn Lomborg)