15.09.2016
Menschen, die besonders neugierig auf Wissenschaft sind, können der Versuchung oft nicht widerstehen: Anders als die meisten anderen Menschen befassen sie sich auch mit Themen, die ihrer politischen Überzeugung klar widersprechen. Das könnte sich die Klimakommunikation zunutze machen, so das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie mehr
12.09.2016
Mit innovativem Datenjournalismus hat die Berliner Tageszeitung Tagesspiegel anschaulich aufbereitet, wie die Erderwärmung die Kieze der Hauptstadt voraussichtlich verändern wird mehr
06.09.2016
Können Kunst und Kultur die öffentliche Debatte zu Erderwärmung und Klimaschutz voranbringen? In einem Überblicksartikel im Journal WIREs Climate Change fasst die US-Medienwissenschaftlerin Joanna Nurmis die Entwicklung der Kunstszene und die Fachdebatten der vergangenen zehn Jahre zusammen. Die verbreitete "Bildsprache der apokalyptischen Erhabenheit", schreibt sie, könnte sogar kontraproduktiv sein mehr
31.08.2016
Die Zusammenfassungen der Sachstandsberichte seien politisch beeinflusst und allzu schwer lesbar, hieß es mehrfach. Eine Untersuchung in Science Advances hält nun dagegen: Die Interventionen von Regierungsvertretern machen die Texte zwar länger, aber auch relevanter mehr
24.08.2016
Dass Musik- und TV-Stars starke Botschafter für bestimmte Themen sein können, ist bekannt. US-Forscher haben nun genauer untersucht, welchen Effekt Leonardo DiCaprios Rede zur Oscar-Verleihung im Februar dieses Jahres hatte. Ergebnis: Sein Klimaschutz-Appell erzielte mehr Aufsehen als etwa der UN-Klimagipfel von Paris mehr
18.08.2016
Was wäre, wenn nicht wir alle die Ursache für die Erderwärmung wären, sondern ein böser, feindlicher Diktator dahinterstünde? Würde dann nicht schon längst eine weltweite Mobilisierung ungeahnten Ausmaßes laufen? In einem Essay für das US-Magazin New Republic erklärt der Publizist und Klima-Campaigner Bill McKibben den Kampf gegen den Klimawandel zum Dritten Weltkrieg - die Wirkung ist verblüffend mehr
16.08.2016
Bunt wie in einem Kaleidoskop kommt die Klimaforschung in einer detailreichen Infografik des französischen Instituts für Komplexe Systeme daher. Die spielerische Darstellung reizt, sich in die Tiefen des Themas hineinzuzoomen. mehr
12.08.2016
Wie visualisiert man die Erderwärmung am anschaulichsten? Und wie kann man das Thema für jüngere Leserinnen und Leser aufbereiten? Das Web-Magazin ze.tt, die Jugendseite von Zeit-Online, gibt ein Beispiel mehr
05.08.2016
Der britische Publizist George Monbiot rechnet im Guardian mit Journalismus und Medienbranche ab: Sie versagten vollkommen bei der Berichterstattung über die Erderwärmung - und tragen daher die Hauptverantwortung dafür, dass Gesellschaft, Politik und Wirtschaft weiter das Klima zerstören mehr
02.08.2016
Ja, meinen zwei Forscherinnen von der schwedischen Universität Östersund. Ihre Befunde haben sie in der Fachzeitschrift Risk Analysis veröffentlicht. Demnach wird vor allem die emotionale Besorgnis aktiviert. Offenbar kommt es aber bei derartigen Untersuchungen stark darauf an, wie man die Fragen formuliert mehr
25.07.2016
George Marshall, der Gründer des britischen ThinkTanks ClimateOutreach, taucht mit seinem Don't even think about it tief ein in die Psychologie der Klimakommunikation – und hat zahlreiche einleuchtende Ratschläge für Praktiker parat mehr
22.07.2016
Computerspiele können mehr sein als nur Ablenkung oder Unterhaltung – immer öfter haben sie auch einen Lerneffekt. Das Umweltmagazin Enorm stellt vier Finalisten eines Spieleentwickler-Wettbewerbs zum Thema "Climate Challenge" vor. mehr
20.07.2016
Psychologische Distanz ist eine der größten Ursachen für Passivität, fanden Wissenschaftler der University of New England in einer Studie heraus. Allerdings liegt in dieser Erkenntnis auch die Chance, durch gelungene Kommunikation viele Menschen zum Handeln zu bewegen. mehr
16.07.2016
Filme und Romane, Theaterstücke und selbst Computerspiele – längst hat der Klimawandel Einzug gehalten in unsere kulturelle Welt-Wahrnehmung. Kritisch indes wird es, wenn sich Klimapolitik und Klimakunst allzu nahe kommen. Schnell steht dann der Verdacht im Raum, die Kunst solle dienstbar gemacht werden. Dennoch fragen sich Klimaschützer: Was dürfen wir erhoffen von der Kunst? In einer gemeinsamen Veranstaltung machten sich das Umweltbundesamt und die Berliner Akademie der Künste auf die Suche nach Antworten mehr
14.07.2016
Vor drei Jahren erschien in den Environmental Research Letters eine Studie, die den Konsens in der Klimaforschung über die Ursache des gegenwärtigen Klimawandels ermittelte: 97 Prozent der Forscher sehen demnach den Menschen als Hauptverursacher. Wie nun der Guardian berichtet, hat die Studie eine Leserschaft in ungekannter Höhe erreicht - die Download-Zahlen brechen alle Rekorde mehr

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